Kurze News / Infos aus dem Bereich Unternehmensverantwortung, Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility, Gemeinwohl, Ethik und Werte

Inhalt sind dabei gemäß der triple bottom line die Bereiche Ökonomie, Ökologie, Soziales/ Gesellschaft bzw. gemäß der Sustainable Development Goals (SDG’s) die Bereiche people, planet, prosperity, peace, partnerships.

Was sich so tut – kurz und prägnant und zu weiterführenden Informationen der Verfasser/ Anbieter dieser Informationen verlinkt.

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Juli 2020 News / Infosl

Klartext: Um was geht es beim Lieferkettengesetz?

"Es geht um Feuerlöscher in den Fabrikhallen, um Sicherheitsschuhe, um Mindestruhezeiten, um Mindestlöhne. Es geht darum, Kinder nicht mehr wie Sklaven auf Teeplantagen oder in Bergwerken schuften zu lassen, es geht um Kontrollen, dass die ätzendsten, tödlichsten, gefährlichsten Chemikalien verschwinden und Arbeiter, die für deutsche Ketten Jeans färben oder Leder für schicke Schühchen gerben, nicht mit 40 Jahren an den Dämpfen sterben müssen. Die Zeit für Ausreden und Verzögerungen seitens der Wirtschaft ist nun vorbei. Unzumutbar? Ein großer Witz." | 31.07.2020

Die Wichtigkeit der Sustainable Development Goals - der SDGs - für mittelständische Betriebe

"Unsere Welt ist geprägt von umwelt-, gesellschafts- und wirtschaftspolitisch drängenden Themen. Die SDGs (Sustainable Development Goals) bilden hier für Regierungen, Unternehmen und Zivilgesellschaft einen einzigartigen und bisher einmaligen Ansatz einer weltweiten Transformation in sozialer, ökonomischer und ökologischer Hinsicht. Die SDGs sind dabei auch auf die Industriestaaten ausgerichtet, womit diese im Zuge einer zukunftsgerechten Wirtschaft und Gesellschaft ebenfalls zu Entwicklungsländern geworden sind." | 29.07.2020

Covid-19 zeigt: Unternehmen mit nachhaltigen Lieferketten sind krisenfester

"Aktuelle Empfehlungen anhand der fünf Kernelemente: Was können Unternehmen in der gegenwärtigen Situation konkret tun? Wie können sie darauf hinwirken, dass die Gefahr möglicher Lieferengpässe möglichst klein gehalten wird? Und was sollte passieren, wenn Stornierungen unvermeidbar sind? Anhand der fünf Kernelemente des NAP lassen sich auch für die aktuelle Ausnahmesituation verschiedene Empfehlungen ableiten. Unternehmen, die Menschenrechte in ihren Lieferketten achten, sind wesentlich weniger störanfällig." | 27.07.2020

Nachhaltigkeitsmanagement für kleine und mittlere Unternehmen

"An dem Pilotprojekt „Vom Umweltmanagement zum Nachhaltigkeitsmanagement“ haben neun mittelständische Unternehmen teilgenommen. Als Pilotbetriebe konnten sie mit fachlicher Begleitung ein bestehendes Umweltmanagementsystem nach ISO 14001/ EMAS zu einem Nachhaltigkeitsmanagement ausbauen. Die entwickelten Materialien (Excelliste, Leitfaden) wurden von den Betrieben getestet, stehen kostenfrei zur Verfügung und sind für KMUs mit und ohne Umweltmanagementsystem geeignet." | 25.07.2020

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Unsere schöne Welt – Photo by Theme Inn on Unsplash

Biomarkt in Europa wächst

"Der Biomarkt in Europa wächst weiter; er legte 2018 um fast 8 Prozent auf 40,7 Milliarden Euro zu. Viele der grossen Märkte verzeichneten zweistellige Wachstumsraten. Auch im Jahr 2018 verzeichnete der europäische Biosektor nicht nur ein starkes Marktwachstum sondern damit in Verbindung auch ein starkes Flächenwachstum." | 23.07.2020

Wirtschaft und Regierung erfüllen Vertrauenskriterien nicht

"Kompetenz (Versprechen einlösen) und Ethik (sich für Weiterentwicklung der Gesellschaft und Verteilung von Wohlstand einsetzen) sind die Hauptkriterien von Vertrauen. Die Wirtschaft schneidet mit 5 Punkten aus Sicht der Deutschen noch am besten im Bereich Kompetenz ab (Skala -50 bis +50 Punkte). Bei Ethik liegt die Wirtschaft mit -14 Punkten und die Regierung mit -18 Punkten klar im unethischen Bereich. Nur 23% der Deutschen blicken optimistisch in ihre ökonomische Zukunft, nur 12% der deutschen Befragten finden, dass das aktuelle System für sie arbeitet, 55%, dass der Kapitalismus in seiner heutigen Form mehr schadet als hilft." | 22.07.2020

Vorbild Natur: Die zehn Prinzipien der „Blue Economy“

"Die Natur ist das Vorbild der „Blue Economy“ - Blau wie unser Planet, an dessen regionalen Ökosystemen sich eine nachhaltige Wirtschaft orientieren soll. Ihre Leitlinien sind in zehn Punkte unterteilt. Nur alle Punkte zusammen sind als ganzheitliches Konzept sinnvoll. Genau wie ein Ökosystem, an dem sich die „Blue Economy“ orientiert. Konventionelle Unternehmen fragen üblicherweise: Wie lässt sich noch mehr erwirtschaften? Abfallprodukte sind ein lästiges Übel. In der Natur ist das anders - sie funktioniert in Kreisläufen auf regionaler Ebene. In der „Blue Economy“ ist die regionale Kreislaufwirtschaft eines der zentralsten Konzepte." | 21.07.2020

Studie: Corona stärkt die Relevanz von nachhaltigem Konsum

"Bewusste Konsumenten erwarten durch Corona einen Zuwachs an Bedeutung für Regionalität von Produkten und Stärkung lokaler Anbieter. 46,5% der Befragten nehmen sich vor, nach der Krise beim Einkaufen konsequenter auf Nachhaltigkeit zu achten. 36% geben an, ihren Lebensstil nicht verändern zu wollen – unter ihnen auch die Konsumenten, deren Einkaufsverhalten schon jetzt auf Nachhaltigkeit ausgerichtet ist. Lediglich 12,7% fürchten, wegen der Corona-Krise künftig mehr aufs Geld schauen zu müssen und sich deshalb weniger nachhaltige Produkte leisten zu können." | 19.07.2020

Leitinitiative Zukunftsstadt - nachhaltige Stadtentwicklung

"Mit der Leitinitiative Zukunftsstadt bringt das BMBF Forschung für die nachhaltige Stadtentwicklung voran. Die nachhaltige Zukunftsstadt ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Forschung kann dabei einen entscheidenden Beitrag leisten, die Herausforderungen zu meistern – durch neue Ideen und Innovationen für Klimaschutz und Klimaanpassung, nachhaltige Mobilität und ressourcenschonende urbane Produktion. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt deshalb mit einer Reihe von Fördermaßnahmen Forschungsprojekte zur nachhaltigen Stadtentwicklung." | 18.07.2020

Report zur Umsetzung der SDGs veröffentlicht: Deutschland unter Top Ten

"Mit den Sustainable Development Goals (SDGs) hat sich die Staatengemeinschaft Ziele gesetzt, um bis 2030 zu einer besseren ökonomischen, ökologischen und sozialen Entwicklung beizutragen. Deutschland liegt im internationalen Vergleich auf Platz sechs und ist neben Frankreich das einzige Land der G7-Gruppe unter den Top Ten. Symptomatisch für das Abschneiden der Industriestaaten: Einerseits kommen sie der Erfüllung der Ziele am nächsten. Andererseits verursachen sie durch Lebensstandards hohe ökologische und wirtschaftliche Kosten für Drittländer." | 16.07.2020

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Unsere schöne Welt – Photo by Andrew Buchanan on Unsplash

Geld macht nur bis zu einer gewissen Grenze glücklich

"Satte Gewinne um jeden Preis? Es geht auch anders: Langsam kommen Unternehmen darauf, dass sie mehr für die Allgemeinheit, für die Umwelt und auch für die eigenen Mitarbeiter tun sollten. Heute sind Unternehmen, die Umwelt und Gesellschaft schädigen, ihre Kosten dadurch senken und Gewinne erhöhen können, im Vorteil. Unternehmen dagegen, die Umwelt und Gesellschaft nutzen, haben höhere Kosten und Wettbewerbsnachteile. Die Gemeinwohl-Ökonomie will den Spieß herumdrehen. Das Ziel ist: Ökologisch nachhaltige und fair und sozial gerecht gehandelte Produkte sollen günstiger werden!" | 14.07.2020

Klimaschutz - wie funktionieren CO2-Rechner?

"CO₂-Rechner - wie funktionieren sie eigentlich? Und worin unterscheiden sie sich? Wir haben recherchiert und stellen 5 Rechner vor, mit denen jeder seine persönliche Klimabilanz errechnen kann. Der CO2-Rechner fragt verschiedene Daten ab – zum Beispiel zu Haushalt, Verkehr, Mobilität, Freizeitbeschäftigung oder Ernährung. Je mehr verschiedene Daten abgefragt werden, umso differenzierter ist am Ende das Ergebnis. Für jede Angabe verbucht der Rechner eine CO2-Menge auf das eigene CO2-Konto. Die zusammengerechnete Menge nennt man auch den CO2-Fußabdruck." | 12.07.2020

Nachhaltige Wege aus der Wirtschaftskrise

"Die Covid-19-Pandemie verursacht weltweit erhebliche Verwerfungen in Gesellschaft und Wirtschaft. Finanzhilfen zur Abmilderung der akuten Folgen von Corona müssen so ausgerichtet werden, dass sie gleichzeitig den langfristig nötigen Wandel hin zu einer nachhaltigen und klimaneutralen Gesellschaft befördern. Das UBA schlägt einen Aktionsplan für Deutschland vor, der sowohl eine nachhaltige Wirtschaftsweise als auch konkrete Maßnahmen in den Bereichen Energie, Mobilität und Gebäude in den Blick nimmt. Zentraler Punkt ist, den European Green Deal ambitioniert umzusetzen." | 11.07.2020

SDSN Germany legt Stellungnahme „Nachhaltigkeitspolitik im Krisenmodus“ vor

"SDSN Germany hat sechs Vorschläge beschlossen, wie Nachhaltigkeitspolitik und ihre Akteure zur Bewältigung der Krise und gleichzeitig zum Erfolg der Nachhaltigkeitsstrategie beitragen können. Die Stellungnahme baut auf die Vorschläge von SDSN Germany zur Weiterentwicklung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie auf und ergänzt diese mit Blick auf das durch die Covid-19-Pandemie veränderte Umfeld. Weltweit seien wesentliche Prozesse der Nachhaltigkeitspolitik mit Verschiebungen, Einschränkungen oder Risiken konfrontiert." | 09.07.2020

Nachhaltigkeitssiegel - Wer nachhaltig einkauft, kann etwas bewegen

"Erkennen Sie Produkte, bei deren Herstellung ökologische und soziale Standards beachtet werden! Fairer Handel? Umweltfreundliche Produktion? Welche Siegel zeigen das an? Wie unterscheiden sich die einzelnen Siegel voneinander? Hält ein Siegel, was es verspricht? Wer garantiert das? Mit welchen Siegeln wollen sich Unternehmen lediglich ein verantwortungsbewusstes Image verleihen, Stichwort: ‚Greenwashing’? Welche helfen tatsächlich, die Umwelt zu schützen? Welche helfen, soziale Zustände bei der Herstellung von Produkten zu verbessern? Erfahren Sie mehr über gängige Siegel!" | 08.07.2020

Führen mit PEP: Mehr Zusammenhalt erzeugen

Der Zusammenhalt in Europa nimmt ständig ab. Die Fragmentierung wirkt nicht nur auf der Ebene der Staaten, sondern auch in der Arbeitswelt, in der verstärkt Einzigartigkeit zählt. Um der Gefahr der Entsolidarisierung zu entgehen, bedarf es höherer Anstrengungen, gerade auch von Seiten der Unternehmen. Zusammenhalt entsteht nicht von selbst. In einer zunehmend fragmentierten Gesellschaft zählt es zu einer der wichtigsten Aufgaben von Führungskräften, für diesen Zusammenhalt zu sorgen. Diese gemeinschaftsorientierte Führung beruht auf dem PEP-Prinzip: Purpose, Education und Partizipation." | 07.07.2020

Kohleausstieg – zu spät und zu teuer

"Ein Schritt, ohne den in Deutschland kein Klimaschutz möglich ist. Mehr Gutes lässt sich über das neue Gesetz, das ihn regelt, freilich nicht sagen. Eine Einhaltung des in Paris vereinbarten 1,5 Grad-Klimaziels wird damit unmöglich." | 06.07.2020

Leitsätze für die Kreislaufwirtschaft

"Eine Nachhaltige Entwicklung ist ohne eine konsequente Kreislaufwirtschaft kaum vorstellbar. Die Abkehr von einer überwiegend linearen Wirtschaftsweise erfordert Weichenstellungen. Das UBA hat Leitsätze für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft erarbeitet, die die Zielsetzungen, Gestaltungsräume, Handlungsmaßstäbe, Anforderungen und Erfolgsfaktoren einer Kreislaufwirtschaft systematisch darlegen. Neun Leitsätze sollen dabei helfen, ein gemeinsames Verständnis zur Kreislaufwirtschaft zu entwickeln und einen strategischen Orientierungsrahmen dafür schaffen, wie sie etabliert werden können." | 05.07.2020

Verantwortungseigentum: Nachhaltig und glaubhaft wirtschaften

"Von großen Unternehmen wie ZEISS, BOSCH und ZF Friedrichshafen seit Jahrzehnten gelebt, von vielen mittelständischen Unternehmen wie ALNATURA, VOSS und ELOBAU in der Praxis nachhaltig erprobt, von immer mehr erfolgreichen Start Ups wie ECOSIA, EINHORN und STARTNEXT als Entwicklungsmöglichkeit entdeckt: Unternehmen in Verantwortungseigentum. Diese Unternehmen verschreiben sich statt der Gewinnerzielung dem Unternehmenszweck, den Mitarbeitenden und der Gesellschaft im Allgemeinen – das nennt sich Verantwortungseigentum." | 04.07.2020

Die Transformation unserer Wirtschaft wird durch die aktuelle Krise beschleunigt, wäre aber ohnehin notwendig gewesen

"Nachhaltiges, verantwortungsvolles Unternehmertum werden mit der Corona-Krise wichtiger denn je. Es ist eine große Ironie, dass uns diese dabei hilft, jene negativen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen einzudämmen, die den Geist der Solidarität und Mitmenschlichkeit schon vor der Krise bedrohten. Denn: Die Krise fördert kleinräumige Strukturen, regionale Wirtschaftskreisläufe und sozialen Zusammenhalt, all das, was vielerorts in Europa noch vorhanden ist und von manchen belächelt wird." | 03.07.2020

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Unsere schöne Welt – Photo by Chantal Garnier on Unsplash

Im Dilemma zwischen Wachstum und Nachhaltigkeit

"Ökologische Nachhaltigkeit geht auf Kosten des Wirtschaftswachstums – oder umgekehrt? Wenn sie sich zwischen beidem entscheiden müssten, würden Verbraucher laut einer repräsentativen Umfrage in Deutschland und Europa mit deutlicher Mehrheit den Umweltschutz wählen. Die Studie zeigt aber auch, dass sich dieses Umweltbewusstsein nicht immer im Konsumverhalten widerspiegelt. Nur rund ein Viertel der europäischen Verbraucher und ein Drittel der deutschen Verbraucher geben an, dass die Umweltbelastung bei der Kaufentscheidung unter den drei wichtigsten Kriterien ist." | 02.07.2020

Beendigung von Kinderarbeit, Zwangsarbeit und Menschenhandel in globalen Lieferketten

"Um die Verpflichtungen im Rahmen der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) zur Beendigung von Kinderarbeit, Zwangsarbeit und Menschenhandel zu erfüllen, müssen Regierungen, Unternehmen, der Finanzsektor und die Zivilgesellschaft energische Maßnahmen ergreifen, um die Ursachen und Einflussfaktoren für diese Menschenrechtsverletzungen anzugehen. Globale Lieferketten generieren zwar Wachstum, Beschäftigung, Qualifizierung und Technologietransfer, sind aber auch mit Menschenrechtsverletzungen verbunden." | 01.07.2020