Kurze News / Infos aus dem Bereich Unternehmensverantwortung, Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility, Gemeinwohl, Ethik und Werte

Inhalt sind dabei gemäß der triple bottom line die Bereiche Ökonomie, Ökologie, Soziales/ Gesellschaft bzw. gemäß der Sustainable Development Goals (SDG’s) die Bereiche people, planet, prosperity, peace, partnerships.

Was sich so tut – kurz und prägnant und zu weiterführenden Informationen der Verfasser/ Anbieter dieser Informationen verlinkt.

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Februar 2021 News / Infos

„Unser Planet ist in keinem guten Zustand. Business of Business is Business nach Milton Friedmann und damit Nachhaltigkeit 0.0, so die Universität St. Gallen, ist überholt. Unternehmerische Nachhaltigkeit 1.0 – Nachhaltigkeit ist hier Mittel zum Zweck, folgt danach. Nachhaltigkeit 2.0 steht für  ökologische, ökonomische und gesellschaftliche Aspekte im Einklang. Allerdings: In allen 3 Varianten findet eine Inside-Out-Betrachtung statt. Nachhaltigkeit 3.0 erfordert einen Perspektivenwechsel hin zum Outside-In-Denken und die Schaffung gesellschaftlichen Mehrwerts durch die Lösung von Herausforderungen u.a. durch Kooperationen.“ | 25.02.2021

„Die Karte zeigt die Echtzeit-Luftqualität für mehr als 10.000 Stationen in der Welt in den Skalen „gut“, „mäßig“, „ungesund für sensible Gruppen“, „ungesund“, „sehr ungesund“, „gefährlich“.  Ist die Luftqualität beispielsweise in Weinheim gut, so kann sie durchaus im nicht weit entfernten Heppenheim nur noch mäßig sein. In Frankfurt-Ost ist die Qualität gut, in der Innenstadt ebenfalls nur noch mäßig. Deutschland bewegt sich großteils im Bereich einer guten bis mäßigen Luftqualität, in Polen tauchen dann erste Warnhinweise mit „ungesund“ auf. Die Daten der Echtzeit-Karte werden regelmäßig stündlich aktualisiert.“  |  23.02.2021

„Die ISO 14001 stellt einen systematischen Ansatz beim Umweltmanagement dar. Ziel ist, durch die Verwirklichung eines Umweltmanagementsystems einen Beitrag zur ökologischen Säule der Nachhaltigkeit zu
leisten. Die ISO 14001 stellt einen Rahmen für Organisationen bereit, um die Umwelt zu schützen und auf sich ändernde Umweltzustände im Einklang mit
sozioökonomischen Erfordernissen zu reagieren. Sie legt Anforderungen fest, die es ermöglichen, die beabsichtigten Ergebnisse des Umweltmanagementsystems zu erreichen. Die Norm arbeitet dabei nach dem PDCA-Cycle – Plan – Do – Check – Act und legt damit die Grundlage für einen stetigen Verbesserungsprozess.“ | 21.02.2021

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Unsere schöne Welt Photo by Alex Vasey on Unsplash

„Permakultur meint eine natürliche, symbiotische Landbewirtschaftung. Die Perfektion der Natur ist nicht zu übertreffen. Monokultur ist ein Gegeneinander, ein Kampf um Nährstoffe, alle Pflanzen brauchen zur gleichen Zeit die gleichen Nährstoffe, die die Natur in dieser Menge nicht zur Verfügung stellt. Diese Nährstoffe müssen dann zugeführt werden. Der Mensch richtet mit der Monokultur großen Schaden an. Permakultur bedeutet viel weniger Aufwand und robuste Pflanzen. Alles lebt in der Natur. Es gibt nichts Totes. Die ganze Welt wäre ein Paradies, wenn wir Landbewirtschaftung in dieser symbiotischen Form betreiben würden. Das sollte in Schulen und Universitäten gelehrt werden.“ | 19.02.2021

„Schon mehr als 150 Kommunen in Deutschland haben die Musterresolution „2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung: Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene gestalten“ unterzeichnet. Sie engagieren sich für die konkrete Umsetzung der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele, der Sustainable Development Goals (SDGs). Mit der Agenda 2030 hat sich die Weltgemeinschaft 17 Ziele für eine sozial, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltige Entwicklung gesetzt. Der Aschaffenburger Stadtrat hat fünf Ziele definiert, für die sich die Stadt Aschaffenburg im Besonderen einsetzen möchte. Dabei handelt es sich um Ziel 1 – Keine Armut, Ziel 11- Nachhaltige Städte und Gemeinden, Ziel 13 – Maßnahmen zum Klimaschutz, Ziel 15 – Leben an Land und Ziel 16 – Frieden und Gerechtigkeit.“  | 18.02.2021

„Wir konsumieren Obst aus Afrika oder Südamerika, Schokolade von der Elfenbeinküste und Kaffee aus Brasilien. Wir tragen Kleidung, die in Asien gefertigt wird, unser Handy besteht aus Einzelteilen, die in der ganzen Welt hergestellt werden – und zwar von Menschen, die mit ihrer Arbeit ihren Lebensunterhalt verdienen. Unternehmen hier verdienen an dem, was in anderen Teilen des Globus erarbeitet wird. Es reicht künftig nicht mehr, nur bis zu den eigenen Werkstoren zu schauen. Unternehmen sollen dafür einstehen, dass es in ihrer gesamten Lieferkette nicht zu Menschenrechtsverletzungen kommt. Das Lieferkettengesetz kommt – noch in dieser Legislaturperiode. Mit dem Gesetz wird erstmals die unternehmerische Verantwortung für die Einhaltung von Menschenrechten geregelt.“  | 16.02.2021

„An Konzepten zur Übernahme von Verantwortung in Unternehmen mangelt es nicht. Gerade im Bereich der deskriptiven Modelle stellt sich die Frage, wie sich ein Unternehmen/ eine Organisation konkret ausrichten möchte. Corporate Social Responsibility, Corporate Citizenship, Corporate Political Responsibility oder die Stakeholderorientierung sind nur einige der Ansätze.“  | 15.02.2021

„Mehr als 240 Organisationen fordern, die Kooperation von UN und WEF zu stoppen. 2015 beschloss die Staatengemeinschaft die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG). Hierzu gehören die Beendigung von Armut, Hunger und Erderwärmung sowie die Gleichstellung der Geschlechter. Hunger, Umweltprobleme und  Klimawandel haben sich seitdem jedoch weiter verstärkt, in vielen Fällen aufgrund der rücksichtslosen Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen. Dennoch wurde zur Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele eine weitreichende Partnerschaft besiegelt – und zwar mit dem World Economic Forum (WEF). Zu den UN besitzen weder Gewerkschaften, Menschenrechtsorganisationen, noch Umweltverbände einen vergleichbaren Zugang.“  |  14.02.2021

Die UN haben die Ergebnisse der bislang größten Klimaumfrage veröffentlicht. Fast zwei Drittel der weltweit 1,2 Millionen Befragten sagten, die Welt stehe vor einem Klimanotstand. Befragt wurden Menschen verschiedener Altersklassen aus 50 Ländern, in denen mehr als 50% der Weltbevölkerung lebt. Der Studie nach zeigten sich Menschen in Italien, Großbritannien und Japan sehr besorgt über die Auswirkungen des Klimawandels: 80% äußerten Besorgnis angesichts heftiger Hitzewellen, Dürren, sintflutartigen Regenfällen und Stürmen. Frankreich, Deutschland, Südafrika und Kanada lagen in der Umfrage dicht dahinter. Dort bezeichneten mehr als 75% die Bedrohung als „globalen Notfall“. | 12.02.2021

„Die Kreislaufwirtschaft stellt einen alternativen Weg der nachhaltigen Entwicklung dar. Um den Ansatz besser zu verstehen, hilft eine Unterteilung in die drei Kategorien Verengung, Schließung und Verlangsamung. Die Verengung der Kreisläufe reduziert den Ressourcenbedarf für die Herstellung und Nutzung eines Produktes, also verbessert die Energie- und Materialeffizienz. Bei der Schließung von Kreisläufen handelt es sich um Strategien, die Materialien und Komponenten recyceln. Die Verlangsamung von Rohstoffkreisläufen ist eine größere Herausforderung, hier geht es um die Intensivierung der Produktnutzung.“  | 11.02.2021

Moore galten lange als unbrauchbar für die Landwirtschaft. Nur durch deren Entwässerung wurden die Böden nutzbar. Inzwischen wissen Wissenschaftler*innen: Die Feuchtgebiete sind entscheidend im Kampf gegen den Klimawandel.
Nasse Moore sind als Kohlenstoffspeicher für den Klimaschutz wichtiger als die Wälder der Erde. Als natürliche Kohlenstoffsenken speichern die Moore der Welt laut Nabu etwa doppelt so viel Kohlenstoff wie alle Wälder zusammen. Die meisten Moore in Deutschland geben aber durch die Entwässerung Kohlendioxid ab und beschleunigen so die Erderwärmung. 95 Prozent der ursprünglichen Moore in Deutschland gelten heute als tot. Wie stoppt man die Austrocknung?“ | 10.02.2021

„Eine aktuelle Studie des Umweltbundesamts (UBA) zeigt, dass nur etwa die Hälfte der DAX-30-Unternehmen öffentlich dazu berichtet. Keines der untersuchten 100 größten Unternehmen informiert darüber, ob die Unternehmensstrategie gegenüber einem stärkeren Klimawandel resilient und mit einer anspruchsvollen Klimaschutzpolitik kompatibel ist. Der Klimawandel wirkt sich immer stärker auf die  Wirtschaft aus. Das haben wir in den vergangenen Jahren bereits gesehen – und mit fortschreitendem Klimawandel werden diese Risiken größer. Klimamanagement gehört als ein Baustein des Nachhaltigkeitsmanagements und der Weiterentwicklung der Geschäftsmodelle in jede Unternehmensstruktur.“  | 09.02.2021

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Unsere schöne WeltPhoto by Fabrice Villard on Unsplash

„Der Nutri-Score ist nun in Deutsch­land ein offiziell anerkanntes Kenn­zeichnungs­element für Lebens­mittel. Anbieter können die bunte Skala auf ihre Produkte drucken, damit Verbraucher auf einen Blick deren ernährungs­physiologischen Wert erkennen. Die Verwendung des Nutri-Scores bleibt freiwil­lig. Er stammt ursprüng­lich aus Frank­reich, einige Anbieter nutzten ihn schon länger für Produkte auf dem deutschen Markt. Der Nutri-Score setzt auf Mehr­farbigkeit: Eine fünf­stufige Farb­skala von A bis E, die auf der Vorderseite von Lebens­mitteln stehen kann. Ein gelbes C steht beispielsweise für einen mittel­mäßigen ernährungs­physiologischen Wert.“ | 07.02.2021

„Den größten Anteil an den Emissionen hat China mit rund 30 Prozent. Auch Deutschland ist mit 1,8 Prozent unter den Top-10- Ländern vertreten. Zusammen sind diese 10 Länder für rund zwei Drittel der weltweiten CO₂-Emissionen verantwortlich. China, USA und Indien kommen zusammen auf etwa die Hälfte.“  | 05.02.2020

„Die ISO 26000 – der Leitfaden zur gesellschaftlichen Verantwortung wurde auf Grundlage eines Multi-Stakeholder-Ansatzes erarbeitet. Fachleute aus mehr als 90 Ländern und 40 internationalen oder regionalen Organisationen wurden einbezogen. Sie vertraten sechs unterschiedliche Anspruchsgruppen: Konsumenten, Behörden, Wirtschaft, Nichtregierungsorganisationen, Erwerbstätige sowie Dienstleistung, Beratung, Forschung, Wissenschaft, und Sonstige. Die ISO 26000 richtet sich nicht nur an Unternehmen, sondern an alle Arten von Organisationen. Der Leitfaden bindet bereits vorhandene Ansätze für ökologische und soziale Verantwortung wie GRI (Global Reporting Initiative) ILO-Kernarbeitsnormen, Global Compact etc. ein und enthält Beispiele guter CSR-Praxis (Best Practices).“ | 04.02.21

„Die Klima-Allianz Deutschland ist das breite gesellschaftliche Bündnis für den Klimaschutz. Mit über 140 Mitgliedsorganisationen aus den Bereichen Umwelt, Kirche, Entwicklung, Bildung, Kultur, Gesundheit, Verbraucherschutz, Jugend und Gewerkschaften setzt sie sich für eine ambitionierte Klimapolitik und eine erfolgreiche Energiewende auf lokaler, nationaler, europäischer und internationaler Ebene ein. Als breites Bündnis bildet sie ein Gegengewicht zu den Interessen vieler Akteure aus Politik und Wirtschaft und trägt dazu bei, Blockaden in der Klimapolitik zu überwinden. Sie bringt Menschen zu gemeinsamen Aktionen zusammen und macht damit deutlich, dass Klimaschutz ein Anliegen aus der Mitte der Gesellschaft ist. Ihre Mitgliedsorganisationen repräsentieren zusammen rund 25 Millionen Menschen.“  | 03.02.21

„Umweltschützer warnen schon seit Jahren vor dem Aussterben der Bienen. Nicht nur bei der Bestäubung von Pflanzen – und damit für die Erzeugung unserer pflanzlichen Lebensmittel –  sondern auch als Nahrung für andere Tiere sind Insekten unverzichtbar. Insektenschutz soll in Deutschland deshalb nun gesetzlich festgeschrieben werden. Eine aktuelle Studie untersucht, wie es um die Insektenbestände steht. Das alarmierende Ergebnis: Weltweit sind mehr als 40 Prozent der Insektenarten vom Aussterben bedroht. Neben Bienen sind auch 53 Prozent der Schmetterlingsarten und knapp jede zweite Käferart rückläufig. Bei den Insekten insgesamt handelt es sich um 41 Prozent. Als Gründe für den Rückgang identifizieren die Biologen die schrumpfenden Lebensräume, den Klimawandel und den massenhaften Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft.“ |  02.01.21

„Das nach dem Donut benannte Buch „Donut-Ökonomie“ ist in England zu einem absoluten Bestseller geworden und liegt bereits in zahlreichen Übersetzungen vor. Darin wird mit einer langen Reihe von Glaubenssätzen und Fehlannahmen der neoklassischen Wirtschaftswissenschaft aufgeräumt und sieben neue Denkansätze für die Ökonomie des 21. Jahrhunderts. präsentiert. Kern der Innovation ist die neu formulierte Hauptaufgabe der Ökonomie und damit auch der Wirtschaftswissenschaft, die globale Ökonomie innerhalb der Begrenzungen des „Donuts“ zu steuern: oberhalb des „sozialen Limits“ und unterhalb des „ökologischen Limits“. Wirtschaft sei nicht zu „verstehen“, sondern zu designen. Hier ein vergleichender Überblick der beiden ganzheitlichen alternativen Wirtschaftsmodelle „Donut“ und „GWÖ“.  | 01.02.21

Januar 2021 News / Infos

„Die Deutschen achten beim Einkaufen laut einer Umfrage immer mehr auf ökologisch, regional oder fair produzierte Waren. Inzwischen seien für 70 Prozent der Menschen ethische Kriterien fester Bestandteil ihrer Kaufentscheidung. Das Thema „Ethischer Konsum“ erforschen und auch dazu beitragen, ethischen Konsum noch breiter in die Gesellschaft zu bringen und Verbraucher*innen dafür zu sensibilisieren, ist die Absicht der Trendstudie „Ethischer Konsum“, die seit  inzwischen 2007 durchgeführt wird. Die zuletzt erschienene Studie thematisiert vor allem den Aspekt der Lebensqualität.“  | 28.01.2021

„Es gibt eine Fülle an Möglichkeiten, Dinge, die wir herstellen, zu überdenken und neu zu gestalten. In der Natur gibt es keine Müllberge. Im Gegenteil, Stoffe durchlaufen einen Kreislauf. Aber wir Menschen haben einen linearen Ansatz gewählt. Wir nehmen, wir benutzen, wir entsorgen. Ein neues Handy kommt raus und wir werfen das alte weg. Jedes Mal, wenn wir das tun, verschwenden wir unsere endlichen Rohstoffe und produzieren nebenbei auch giftigen Abfall. So kann es einfach nicht funktionieren! Aber wie dann? Was wäre, wenn die Produkte von heute die Rohstoffe von morgen wären?  Statt einer Wegwerfgesellschaft werden wir zu einer Zurückbringgesellschaft und wir kaufen nicht, wir leihen!“ | 26.01.2021

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Unsere schöne WeltPhoto by Vladyslav Cherkasenko on Unsplash

„Die Licence to operate ist verknüpft mit dem Thema CSR. Sie hat naturgemäß einen starken Stakeholderbezug und steht und fällt damit, ob Unternehmen/ Organisationen ethischen Grundsätzen entsprechen und dahingehend Zustimmung und Akzeptanz erfahren. „Die unterste Ebene von Reputation ist die License to operate. Diese bezeichnet die gesellschaftliche Akzeptanz eines Unternehmens und seines Geschäftsmodells. Eine fehlende License to operate drückt sich in einem Verlust der Bereitschaft von Stakeholder Gruppen zur Kooperation mit dem Unternehmen. Dadurch wird die Wertschöpfung des Unternehmens erschwert, wenn nicht sogar unterbunden.““  | 24.01.2021

„Die Finanzmärkte sind bereit zu einem radikalen Umsteuern. Raus aus Öl und Kohle, Auto und Chemie. Rein in Wind und Sonne, Sharing und Gemeinschaft. Wenn man sie lässt. Davon ist der Zukunftsforscher Jeremy Rifkin überzeugt. Der Kollaps der fossil befeuerten Zivilisation steht unmittelbar bevor. Und dieser Zusammenbruch ist kein Problem – sondern eine Chance. Die Chance nämlich, eine neue, grüne Ära entstehen zu lassen, indem wir die Infrastruktur für die dritte industrielle Revolution aufbauen. Diese Infrastruktur vereint das digitale Kommunikationsinternet, das digitale nachhaltige Energieinternet und das digitale Mobilitäts- und Logistikinternet – auf einer in den Gebäudebestand integrierten Matrix des Internets der Dinge.“  | 22.01.2021

„Während die Deutschen die Entwicklung in ihrem Land noch bis in die 1980er-Jahre durchaus als positiv wahrnahmen, begann sich das Blatt in den 1990er-Jahren und spätestens zur Jahrtausendwende zu drehen. Die Gesamtsituation wird inzwischen negativ wahrgenommen. In Bezug auf die gesellschaftliche Entwicklung zeigen sich die Deutschen resigniert. Der überwiegende Teil der Befragten ist mit der heutigen Situation sehr unzufrieden – und erwartet wenig Besserung für die Zukunft. Es fehlt ein (gemeinsames) positives Zukunftsbild. Die Daten zeigen: Weit mehr als drei Viertel der Befragten sehen keinen anderen Ausweg als einen Paradigmenwechsel.“  | 21.01.2021

„Klimaflucht ist bereits heute Realität und wird uns in der Zukunft noch stärker beschäftigen. Die Weltbank schätzt, dass bis zum Jahr 2050 bis zu 143 Millionen Menschen zu Klimaflüchtlingen werden könnten. Greenpeace spricht von 200 Millionen bis 2040. 2019 gab es lt. UN-Flüchtlingshilfswerks weltweit über 67 Millionen Flüchtlinge, ein neuer Höchststand. Davon ein Teil auch Klimaflüchtlinge. Zum Vergleich (auch lt. Greenpeace): 2012 waren 20 Millionen Menschen auf der Flucht vor den Auswirkungen des Klimawandels. Das waren mehr als die Hälfte aller Flüchtlinge weltweit.“  | 20.01.2021

„Das Land Hessen fördert technologieorientierte Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die einzelbetrieblich oder in Kooperation mehrerer Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft durchgeführt werden. U.a. werden Projekte, die nachhaltigen Beitrag zu den SDGs leisten, unterstützt. Dito Intensivierung angewandter Forschung und Entwicklung in Unternehmen und Hochschulen, Entwicklung marktfähiger und innovativer Produkte, Verfahren und Dienstleistungen, Stärkung der Innovationskraft von kleinen und mittleren u.a.  bis hin zur Schließung von Lücken in der Wertschöpfungskette durch Kooperationen.“ | 18.01.2021

„Ein Leben ohne Plastik und ohne Müll scheint unmöglich? Nicht mit einigen praktischen Alltagstipps, die jeder umsetzen kann. Plastik ist bequem und Plastik ist nützlich. Doch Plastik bleibt Tausende von Jahren bestehen und zerstört unseren Planeten. 16 Tipps, wie jeder es schafft im Alltag weniger Plastik zu verwenden. Der  Klassiker: Stoffbeutel statt Plastiktüte.“  | 17.01.2021

 

„Unterschiede bei der Ausgestaltung nachhaltiger Beschaffung sind auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene an der Tagesordnung. Oftmals sind dafür die rechtlichen Grundlagen, aber auch ein unterschiedlicher Wissensstand zur nachhaltigen Beschaffung ausschlaggebend. Eine Möglichkeit hier gegenzusteuern ist eine institutionalisierte Zusammenarbeit und der Austausch von Informationen. Das Informationsangebot auf der Webseite der Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung hilft, notwendige Informationen direkt zu erhalten, oder eine Stelle zu finden, die weiterhelfen kann.“  | 15.01.2021

„Sie ist ein Verhandlungsformat, das nicht von heute auf morgen eine wirklich massive Reduzierung von Treibhausgasen weltweit leisten kann. Dafür sind dann die einzelnen Länder mit ihrer nationalen Politik verantwortlich. Sie müssen ihre Hausaufgaben machen. Aber es sitzen alle Staaten der Erde an einem Tisch zusammen. Die Klimakonferenzen sind unser einziger Rahmen, um rechtlich verbindliche Ziele zu setzen. Außerdem vernetzten sich dort die Akteure. Die, die schon jetzt von der Klimakrise betroffen sind, können ihre Sicht vortragen und auf die Verhandlungen einwirken. Dadurch wird Verständnis für globale Probleme geschaffen.“ | 14.01.2021

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Unsere schöne Welt – Photo by Markus Spiske on Unsplash

„88% der deutschen Bevölkerung denkt laut des Edelman Trust Barometers nicht, dass Unternehmen verantwortungsbewußt für sie arbeiten. Laut der Bertelsmann Studie aus 2010 / 2012 wünschen sich fast 90% der Deutschen ein neues Wirtschaftssystem, das soziale und ökologische Aspekte stärker berücksichtigt. Dieser Trend findet aktuell Verstärkung – auch im Wirtschaftssektor – u.a. durch die Corona-Krise, aber auch durch die Klimakrise. Zusammenschlüsse der Wirtschaft auf freiwilliger Basis wie Entrepreneus for Future, Wirtschaft pro Klima,  Ideen zum Thema Unternehmen in Verantwortungseigentum zu übergeben u.a. machen das deutlich.“  | 12.01.2021

„Gemeinsam mit weiteren deutschen und europäischen Kommunen, und zahlreichen lokalen sowie internationalen Nichtregierungsorganisationen, hat Bremen viele Erfolge erzielt. Die enge Zusammenarbeit von staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren ist dabei auch ein wichtiger Faktor und für beide Seiten produktiv und bereichernd. Aktuell gibt es einen Dialog für nachhaltige Beschaffung mit dem Senator für Finanzen, der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau sowie bremischen Nicht-Regierungsorganisationen. Die Broschüre „10 Jahre staatlicher öko-fairer Einkauf – Nachhaltige Beschaffung in Bremen“ gibt einen Überblick.“ | 10.01.2021

„Irritation ist die Mutter der Innovation“. So hat es der Unternehmer und ehemalige Politiker Matthias Strolz  umschrieben. Die Corona-Krise ist mit Sicherheit die größte Irritation seit dem 2. Weltkrieg. Gleichzeitig ist sie aber auch eine große Chance, um einen Reset, sprich „Neustart“ der (Welt-) Wirtschaft einzuleiten. Kein Unternehmen kann einfach durchtauchen, um weiterzumachen wie bisher: Vom Energiesektor bis zur Mobilität, von der Bauwirtschaft bis zum Lebensmittel- und Bekleidungshandel – sämtliche Branchen, Konzerne und Unternehmen müssen sich ein Stück neu erfinden, um zukunftsfähig zu bleiben. Möglicherweise muss die Wirtschaft generell neu erdacht werden.“ | 08.01.2021

„Mehr als 350 Milliarden Euro geben Deutschlands Verwaltungen jährlich für Materialien und Dienstleistungen aus. Hier  steckt viel Potenzial für nachhaltige Beschaffung. In Wien wird nachhaltiges Wirtschaften seit über 20 Jahren umgesetzt. Seitdem kauft die österreichische Hauptstadt nachhaltig ein, reduziert CO2 und spart dabei noch Geld. Vom Druckerpapier über Dienstwagen bis zum Wohnungsbau – die Bilanz aus zwei Jahrzehnten: 15.000 Tonnen CO2 weniger und eine Ersparnis von 1,5 Millionen Euro an öffentlichen Geldern. in Geestland in Deutschland wurde zum Beispiel auf LED-Beleuchtung umgestellt – das spart jede Menge Energiekosten. Die neue Grundschule wird zur Umweltschule. Ziel: Die Stadt Enkelkind-tauglich machen!“   | 06.01.2021

„Es geht nicht mehr um Essen und Trinken gegen Hunger und Durst, um Kraft und Substanz für das körperliche Überleben zu sichern, es geht um etwas ganz anderes. Der Grund für den Überfluss ist der, dass sich in hundert Jahren eine Nahrungsmittel-Industrie entwickelt hat, die auf einem sogenannten Lebensmittelmarkt operiert. Da gelten die Gesetze der Ökonomie, und die Firmen, die unsere Nahrung herstellen, zubereiten, liefern und verkaufen, tun das fast nur noch, um damit Geld zu verdienen. Es geht bei der industriellen Herstellung und Vermarktung nicht mehr um Befriedigung des Nahrungsbedarfs oder um gute Ernährung, sondern in erster Linie geht es, wie in jeder anderen Branche auch, um ökonomische Eckdaten. Es geht ums Geld, nicht um Essen und Trinken.“  | 05.01.2021

„Entscheidender  Motivationsfaktor für weibliche Führungskräfte ist der langfristige Erfolg ihres Unternehmens. Dies geben 34% der weltweit befragten weiblichen Führungskräfte in einer Studie an. 33% motiviert der Gedanke, durch das eigene unternehmerische Handeln ein bleibendes Ergebnis zu hinterlassen. 80% sehen es als persönliche Aufgabe an, die Wertvorstellungen ihrer Kunden in Bezug auf Umwelt, soziales Engagement und Unternehmensführung in den eigenen Unternehmensleitlinien abzubilden und die Einhaltung der Vorgaben im Unternehmen sicherzustellen. Analysen haben den meisten Befragten nach eigenen Angaben geholfen, ihr Kundenverständnis signifikant zu verbessern (82%).“ |  04.01.2021

„Unsere Art, zu wirtschaften, überschreitet planetarische Grenzen und befriedigt dabei nicht einmal die Grundbedürfnisse einer großen Zahl von Menschen. „Die Donut-Ökonomie“ steht für nichts weniger als für das neue wirtschaftspolitische Ziel des 21. Jahrhunderts: „Die Bedürfnisse aller Menschen innerhalb der Grenzen des Planeten zu erfüllen.“ Wirtschaftswachstum war gestern. Donut ist heute. Der äußere Kreis des Donuts markiert die ökologischen Grenzen, die wir nicht überschreiten dürfen: Klimawandel, Biodiversitätsverlust, Bodenerosion. Der innere Kreis steht für das soziale Fundament: Zugang zu Nahrung und Wasser, politische Teilhabe, ein Dach über dem Kopf. Hier darf es nicht zu wenig geben.“ | 03.01.2021

„Wir haben genug Klimafakten, um zu handeln. Offenbar aber brauchen Politik und Gesellschaft etwas anderes. Woran also fehlt es in der Debatte um Klimaschutz? Dem geht das Handbuch Klimakommunikation nach.“ | 02.01.2021