Kurze News / Infos aus dem Bereich Unternehmensverantwortung, Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility, Gemeinwohl, Ethik und Werte

Inhalt sind dabei gemäß der triple bottom line die Bereiche Ökonomie, Ökologie, Soziales/ Gesellschaft bzw. gemäß der Sustainable Development Goals (SDG’s) die Bereiche people, planet, prosperity, peace, partnerships.

Was sich so tut – kurz und prägnant und zu weiterführenden Informationen der Verfasser/ Anbieter dieser Informationen verlinkt.

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Januar 2022 News / Infos

„Kommunalverwaltungen, Stadträte, Bürgerinitiativen und lokale Gruppen haben vielfältige Möglichkeiten, sich im Umsetzungsprozess der Agenda 2030 und der SDGs zu engagieren. Lt. dem GPF Global Policy Forum lassen sich 6 Handlungsfelder in Kommunen erkennen:

  1. Information: Die SDGs bekannt machen
  2. Vernetzung: Kommunale Nachhaltigkeitsbündnisse schmieden
  3. Lobbyarbeit: Kommunale Perspektive in die nationale SDG-Umsetzung einbringen
  4. Politische Grundlage: Ratsbeschluss und kommunale Nachhaltigkeitsstrategie
  5. Umsetzung: SDGs „kommunalisieren“, d.h. vor Ort umsetzen
  6. Monitoring: Umsetzung  überprüfen

| 18.01.2022

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Unsere schöne Welt – Photo by Krisztina Papp on Unsplash 

„Häuser der Zukunft: Wie werden wir in 50 Jahren wohnen? Viele Visionen wie Flugtaxis, Roboter-Assistenten oder den Mars besiedeln liegen wohl noch in weiter Ferne. Aber manch praktische Wohnidee von morgen ist in Franken bereits im Einsatz. Das Eigenheim ist der Traum der deutschen Häuslebauer. Doch wo geht die Reise hin? Wichtig sei „kleiner“. Denn die Wohnfläche ist seit den 60er-Jahren von ca. 20qm pro Person auf inzwischen 60qm gestiegen. Festzustellen sei eine Stadtflucht. Idee sei, durch Leichtbauweise in Städten Flächen durch Aufstockung u.a. bewohnbar machen, bei denen das sonst nicht so leicht möglich sei. Energie, Rohstoffe und Boden sparen ist Ziel und dementsprechend Bestandssanierung und Umbaukultur.“  | 16.01.2022

„Der Risikoreport des Weltwirtschaftsforums in Genf beschreibt die weltweiten Auswirkungen der Pandemie. Langfristig bleibt das größte Risiko der Klimawandel. Der Bericht nennt „die Erosion des sozialen Zusammenhalts, Existenzkrisen und eine Verschlechterung der psychischen Gesundheit“ als die drei Risiken, die durch die Pandemie am stärksten gestiegen sind. 31 Länder zählen die Gefahr der sozialen Spaltung sogar zu den Top-Risiken. Bei den kurzfristigen Risiken in den nächsten zwei Jahren dominieren die Auswirkungen der Pandemie. In den nächsten zehn Jahren werden als die fünf größten Risiken das Versagen im Kampf gegen den Klimawandel, Extremwetter, der Verlust von Biodiversität, die Krise natürlicher Ressourcen und die Umweltzerstörung durch den Menschen genannt.“  | 14.01.2022

„Da ist zum einen die Kommunikation: Es ist eine Herausforderung, schwerwiegende, bahnbrechende wissenschaftliche Erkenntnisse so zu vermitteln, dass die breite Öffentlichkeit sie versteht – sodass zielgerichtete und effektive Handlungen daraus abgeleitet werden. Das liegt aber nicht nur an mangelnden kommunikativen Fähigkeiten, sondern auch daran, dass die Überbringer von schlechten Nachrichten verunglimpft werden. Im Übrigen auch absichtlich von denjenigen, die das Handeln aus wirtschaftlichen Gründen aufhalten wollen. Das ist das eine. Das andere ist, dass die Politik ebenso eigenen Regeln folgt: sei es, dass Wahlen gewonnen werden müssen, sei es, dass wirtschaftliche Interessen effizienten Lösungen entgegenstehen.“ | 13.01.2022

„Die EU-Kommission will Atom- und Gasstrom ein grünes Siegel geben. Für eine Energiewende braucht Europa aber erneuerbare Energieformen. Wie könnte der europäische Energiemix 2030 oder 2050 aussehen? Die EU-Kommission rechnet in einem Szenario, in dem Emissionshandel und Green Deal umgesetzt werden, damit, dass Mitte des Jahrhunderts 28% der Energie aus Wind kommen, weitere 10% aus Solar. Öl und Gas spielen kaum eine Rolle, Kohle gar keine. Dass der Umstieg gelingen kann, haben Schweden, Finnland, Lettland und Dänemark gezeigt. In Schweden kommen derzeit 54% der Energie aus erneuerbaren Quellen, vor allem durch Wasserkraft, Windkraft und Biomasse.  Dänemark deckt bereits mehr als 40% seines Stromverbrauchs durch Windkraft.“  | 11.01.2022

„Die Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Hessen hat ein neues Leitbild – mit 22 Zukunftsbildern wird die Vision eines zukunftsfähigen, nachhaltigen Hessens geschaffen. Es entstand unter Mitarbeit verschiedenster Akteur*innen aus Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung. Das Leitbild soll Orientierung für gemeinsame Arbeit bieten und zeigt durch Aufgreifen der Zielindikatoren der Nachhaltigkeitsstrategie, wie Hessen zur Umsetzung der Sustainable Development Goals (SDGs) der Agenda 2030 beiträgt. Was genau die Vision eines zukunftsfähigen und nachhaltigen Hessens ist, die von allen Beteiligten Akteur*innen getragen wird, drückt das Leitbild durch 22 Zukunftsbilder aus, die für einen nachhaltigen Lebensstil motivieren sollen.“ | 10.01.22

Green Filming - die 17 Sustainable Development Goals in der Filmbranche

„Schreckenberg Film produziert seit über 30 Jahren Werbefilme. In dieser Zeit ist das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit immer wichtiger geworden. Unternehmen werden mehr und mehr an ihrem Beitrag zur Nachhaltigkeit und der Wahrnehmung ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gemessen. Zusammen mit SUSTAINABILITY PARTNER hat sich Schreckenberg Film auf den Weg gemacht, dem in einer neuen Perspektive gerecht zu werden.“ | 08.01.2022

„Good Gov­er­nance wird häu­fig mit „gu­te Re­gie­rungs­füh­rung“, „gu­te Staats­füh­rung“ oder „ver­ant­wor­tungs­vol­le Re­gie­rungs­füh­rung“ über­setzt. Ein um­fas­sen­des Ver­ständ­nis von Good Gov­er­nance geht je­doch dar­über hin­aus: Der Be­griff „Gov­er­nance“ um­fasst die Art und Wei­se, wie in ei­nem Staat Ent­schei­dun­gen ge­trof­fen, po­li­ti­sche In­hal­te for­mu­liert und um­ge­setzt wer­den. Good Gov­er­nance ist trans­pa­rent, ef­fek­tiv und legt Re­chen­schaft ab. Sie be­tei­ligt die ge­sam­te Be­völ­ke­rung und be­rück­sich­tigt die Be­dürf­nis­se von Min­der­hei­ten und Schwa­chen. Al­le Bür­ge­r:in­nen wer­den mit den not­wen­di­gen öf­fent­li­chen Gü­tern und so­zia­len Dienst­leis­tun­gen ver­sorgt. Ziel ist, dass der Staat ver­ant­wor­tungs­voll mit po­li­ti­scher Macht und öf­fent­li­chen Res­sour­cen um­geht.“  | 07.01.2022

Das Factsheet 2021 der Leopoldina – Akademie der Wissenschaften –  gibt auf 30 Seiten einen komprimierten Überblick über die Ursachen, Folgen und Handlungsmöglichkeiten zum Klimawandel. Wie kommt es zum Klimawandel? Die Erwärmung der Atmosphäre entsteht dann, wenn die Rückstrahlung der Sonnenenergie durch die Erhöhung der Konzentration der Treibhausgase reduziert wird. Die Erhöhung der Konzentrationen der Treibhausgase bewirkt eine Abstrahlung aus größerer Höhe der Atmosphäre, wo es kälter ist. Dadurch gelangt weniger Wärmestrahlung zurück in den Weltraum. Der Überschuss an Energie wird als Erwärmung der Erdoberfläche und der unteren Atmosphäre gemessen. Die in Klammern angegebenen Zahlen geben den Unsicherheitsbereich an.“  | 05.01.2022

Mit dem Projekt „Pfälzerwald: SDG-Modellregion für ein nachhaltiges Rheinland-Pfalz“ geht das Land Rheinland-Pfalz die in der Agenda 2030 vereinbarten Zielsetzungen aktiv an. Kommunen können durch die öffentliche Beschaffung Trends setzen und Einfluss ausüben. Sie treffen wichtige Entscheidungen, wenn sie Gewerbe- und Wohngebiete ausweisen, Mobilität gestalten und öffentliche Einrichtungen betreiben. Sie können gute Lebens- und faire Arbeitsbedingungen sowie umweltverträgliche Produktionsweisen fördern. Zudem tragen sie eine entwicklungspolitische Mitverantwortung, indem sie Ressourcen schonen und den fairen Handel mit seinen sozial-ökologischen Mindeststandards unterstützen. 8 Kommunen beteiligen sich. “  | 04.01.2022

„Der Klimawandel schreitet unerbittlich voran und Politik und Wirtschaft reagieren gewohnt träge. Dafür engagieren sich immer mehr Privatpersonen für Klimaschutz – aber bringt das überhaupt was? Und was sind die effizientesten Maßnahmen? Ökologisch Engagierte haben bestimmt schon einmal folgende Argumente gehört:

  • „Aber der Einzelne kann eh nichts tun.“
  • „Wenn ich auf etwas verzichte, macht das eh keinen Unterschied.“
  • „Unsere Emissionen sind doch völlig egal, im Vergleich zur Industrie.“ 
  • Oder: „Umweltschutz ist zu anstrengend.“

Aber: Auch Einzelne können  mit diesen 10 Schritten viel erreichen.“   | 03.01.2022

„Deutschland soll bereits 2045 klimaneutral werden. Mit dem Sofortprogramm 2022 stellt die Regierung zusätzliche acht Milliarden Euro bereit für eine Industrie ohne Kohle, für grünen Wasserstoff und grünen Stahl, für energetische Gebäudesanierung und klimafreundlichen Verkehr. Denn schon bis 2030 müssen alle Bereiche – Energiewirtschaft, Industrie, Verkehr, Gebäude und Landwirtschaft – ihre Treibhausgasemissionen noch stärker reduzieren. Das geänderte Bundes-Klimaschutzgesetz schreibt vor, dass Deutschland bis dahin 65 Prozent seiner Treibhausgase einspart. Über die Hälfte des Sofortprogramms ist für energetische Sanierung von Gebäuden und den Einbau energieeffizienter Heizungen vorgesehen.“  | 02.01.2022

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Unsere schöne Welt Photo by Leonhard Schönstein on Unsplash 

„Mit der „Circular Economy Roadmap für Deutschland“ werden die Erkenntnisse aus  verschiedenen, interdisziplinären und branchenübergreifenden CEID Arbeitsgruppen in einer konsolidierten Stellungnahme  zusammengefaßt. Die „Circular Economy Roadmap für Deutschland“ versteht sich als wissenschaftlich fundierter Handlungsrahmen, der die erforderlichen Schritte für einen Übergang Deutschlands zu einer Circular Economy systemisch beschreibt. Sie enthält Handlungsempfehlungen, die Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft Orientierung geben sollen.“   | 01.01.2022

Dezember 2021 News / Infos

„TCO Certified ist das Mittel der Wahl für jede Organisation, die ihren Einfluss in der Lieferkette von IT-Produkten glaubwürdig machen will. Die Kriterien decken sowohl die ökologische als auch die soziale Verantwortung im gesamten Lebenszyklus von IT-Produkten ab. Die Kriterien gehen über Rechtsvorschriften und Industriestandards hinaus, um die IT-Branche herauszufordern und den Fortschritt voranzutreiben. Alle drei Jahre wird eine neue Generation von Kriterien entwickelt, um schrittweise Veränderungen voranzutreiben und Nachhaltigkeit dort zu fördern, wo sie am wichtigsten ist. Zu den Kriterien gehören u. a. gefährliche Stoffe, Kreislaufwirtschaft, sozialverträgliche Herstellung, umweltverträgliche Herstellung u.a.“ | 27.12.2021

„Die Armutsquote in Deutschland ist in der Pandemie weiter gestiegen. Doch sie trifft nicht alle gleich. Am gravierendsten ist die Armut bei kinderreichen Familien und bei Alleinerziehenden: Hier leben vier von zehn Haushalten in relativer Armut.“  | 26.12.2021

„Soziale Angebote erzielen nicht nur positive Wirkungen, die dem Einzelnen oder der Gesellschaft zugutekommen. Sie generieren auch soziale Wertschöpfungen. Diese zu quantifizieren und zu messen ist oftmals schwierig, gerade dann, wenn Angebote in den Sozialraum und auf gesellschaftlicher Ebene wirken. Finanzdaten liefern dazu keine Erkenntnisse über soziale Wertschöpfungen. Sie bilden nur die finanziellen Aufwendungen – den „Input“ – ab, der für die jeweiligen Produkte aufgewendet wird. Ein Ansatz, diese Wertschöpfungen zu erfassen, sind Modelle zur Berechnung einer „Sozialen Rendite“, häufig auch als Social Return on Investment bezeichnet. Den Nutzen sozialer Angebote in Geldeinheiten auszudrücken, folgt einer allgemein verständlichen Logik.“  | 25.12.2021

„2050 will Hessen klimaneutral sein. Das heißt, dass Hessen dann nur noch so viele Treibhausgase produziert, wie es auch kompensieren kann. Dieses ehrgeizige Ziel können wir aber nur erreichen, wenn alle einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Dazu brauchen wir Wissen, Können und Wollen. Wissen, um die Herausforderungen von Klimawandel und Klimaanpassung zu verstehen. Können, um mit den technischen Möglichkeiten sowie den wirtschaftlichen und sozialen Innovationen umgehen zu können. Und schließlich den Willen, gemeinsam neue Wege zu einer klimagerechten und nachhaltigen Entwicklung Hessens zu gehen. Deshalb spielt Bildung im Klimaschutzplan eine ganz besondere Rolle: Sie bereitet erfolgreichem Klimaschutz den Weg!“  | 24.12.2021

„Die öffentliche Hand kauft im Jahr für rund 500 Milliarden Euro ein – von Bleistiften bis zu Bussen für den ÖPNV. Diese erhebliche Nachfragemacht lässt sich bewusst nutzen, um Umweltbelastungen zu reduzieren, das Angebot umweltfreundlicher Produkte und Dienstleistungen zu verbessern oder die Markteinführung innovativer umweltfreundlicher Produkte gezielt zu unterstützen. Diese Produkte schonen das Klima sowie die natürlichen Ressourcen, sie sind schadstoffärmer und verursachen weniger Emissionen umweltschädlicher Stoffe. Der größte Beitrag zum ⁠Klimaschutz⁠ wird erreicht, wenn die Produkte möglichst lange genutzt werden. Notebooks und Smartphones mit einem Blauen Engel erfüllen die Voraussetzung eines langen technischen Lebens.“ | 22.12.2021

„Sie möchten wissen, wie nachhaltig und umweltgerecht Ihr Krankenhaus ist, was Sie in Sachen Nachhaltigkeit noch verbessern können und welche Einsparpotentiale sich Ihnen bieten? Der Green Hospital Quick Check hilft Ihnen in kurzer Zeit bei der Beantwortung dieser Fragen und bietet Ihnen die Möglichkeit zu sehen, wo Ihre Einrichtung im Vergleich zu anderen Krankenhäusern in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein steht. Das Ergebnis kann ausgedruckt werden. Ihre Daten werden vertraulich behandelt, nicht gespeichert und nicht für Auswertungszwecke genutzt. Alle Ergebnisse der internetbasierten Bedarfsanalyse basieren auf den von Ihnen eingegebenen Werten und stellen eine erste Indikation möglicher Einsparpotentiale dar.“  | 21.12.2021

„Kurz vor Weihnachten häufen sich wieder Meldungen aus dem Einzelhandel, dass manche Regale wegen Lieferproblemen leer bleiben werden. Der Warennachschub aus Fernost stockt im zweiten Pandemiejahr immer noch. Wegen anhaltender Nachschubprobleme beabsichtigen immer mehr Unternehmen, China den Rücken zu kehren. „Astronomische Frachtraten“ machen die Waren aus den Produktionsstätten dort zu teuer. Es gibt zwei Trends: Entweder die Firmen sagen, sie gehen nach Indien oder Bangladesch. Da ist es heute zwar auch schon teurer, aber nicht so extrem teuer wie Fracht aus China zu importieren. Oder sie sagen, sie holen die Produktion gleich nach Europa und sie schauen, ob sie nicht durch die viel kürzeren Laufzeiten Inventar reduzieren können.“   | 19.12.2021

„Die Frage nach Gerechtigkeit bewegt die Menschheit von Anbeginn an. Sie bezieht sich oft auf die Verteilung / Zuteilung von Ressourcen und  findet sich heute beispielsweise in aktuellen Diskussionen der zunehmend ungleichen „Verteilung“ von Vermögen oder von Ressourcen, wie Rohstoffen oder den Zugang zu grundlegender medizinischer Versorgung u.a. weltweit wieder. Gerechtigkeit wird gerne mit einer Waage assoziiert.  Verantwortung steht oft in Korrelation zur Gerechtigkeit. Entscheidungskriterien sind

  • Bedarf
  • Leistung
  • Anspruch“

 | 18.12.2021

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Unsere schöne Welt – Photo by coincidence on Unsplash 

„In Debatten um Klimawandel und Klimaschutz ist häufig zu hören, man wisse noch nicht genug, um zu handeln. In einer 20-seitigen, gut verständlichen Broschüre erklären Experten der Universität Bristol und des Climate Outreach & Information Networks (COIN), wie man mit solchen Einwänden umgehen kann. Sobald es um Klimawandel und Klimaschutz geht, erscheinen Unsicherheiten oder unvollständiges Wissen plötzlich als Problem. Man wisse noch nicht genug, um zu handeln, ist ein oft gehörtes Argument, die Wissenschaft solle doch bitte erst einmal weiter forschen, ein weiteres, man gebe doch kein Geld aus für Klimaschutz, wenn nicht sicher sei, wie schlimm er wirklich werde (oder ob es ihn womöglich gar nicht gebe). Und so weiter.“  | 16.12.2021

„Der Handabdruck ist ein innovativer und ganzheitlicher Ansatz, welcher es ermöglicht, ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeitswirkungen von Produkten bewertbar, messbar und kommunizierbar zu machen. Der bestehende Ansatz des Fußabdrucks ist auf negative ökologische Auswirkungen von Individuen, Organisationen oder Ländern fokussiert.“  | 14.12.2021

„Hessische kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können schon seit Jahren enorm vom PIUS-Fördersystem – PIUS steht für Produktionsintegrierter Umweltschutz – profitieren. Maßnahmen zur Steigerung von Ressourceneffizienz und Prozessoptimierung erhöhen die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und sind gleichzeitig gut für die Umwelt, denn jede Ressourcen-Sparmaßnahme spart auch CO2. Die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Landes Hessen, Hessen Trade & Invest GmbH HTAI, hat auf einer neuen Website maßgeschneiderte Informationen für den hessischen Mittelstand darüber zusammengestellt, welche attraktiven Zuschussprogramme von Bund und Land für Energieeffizienzmaßnahmen bereit stehen.“ | 11.12.2021

„Vor der Klimakonferenz der Vereinten Nationen COP26 in Glasgow hat die Weltgesundheitsorganisation vor einer medizinischen Katastrophe gewarnt. Der Klimawandel stelle die größte Gesundheitsbedrohung der Menschheit dar, heißt es in einem Sonderbericht. Zeitgleich mit dem WHO-Bericht wurde ein offener Brief veröffentlicht, in dem 45 Millionen Angehörige der Gesundheitsberufe – etwa drei Viertel des weltweiten Gesundheitspersonals – vertreten durch über 300 Organisationen vor der Klimakrise warnen. Diese werde „weitaus katastrophaler und länger andauernd als die Corona-Pandemie“ sein. Ohne entschlossenen Klimaschutz der Regierungen drohe eine medizinische Katastrophe.“ | 13.12.2021

„Die Erderwärmung lässt sich nicht mehr aufhalten, sondern nur noch abbremsen, machte der IPCC-Bericht deutlich.  Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit hat die EU bereits damit begonnen, sich auf diese neue Klimarealität vorzubereiten. Der Plan soll Wohlstand sichern, für mehr Gerechtigkeit sorgen und eine Nord-Süd-Kluft verhindern. Im Februar präsentierte die Europäische Kommission eine neue Strategie zur Anpassung an den Klimawandel. Dabei sollen die darin skizzierten Maßnahmen einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, die Lebensqualität in Europa auch in den kommenden Jahrzehnten zu erhalten. Die Welt muss sich entschiedener als bisher auf das neue Klima und eine starke Zahl von Extremwetterereignissen einstellen.“  | 10.12.2021

„Die IT-Branche will in wenigen Jahren klimaneutral sein. Rechenzentren sollen außerdem als Stromspeicher eine wichtige Rolle bei der Energiewende spielen. Die Branche arbeitet schon seit Jahren mit Nachdruck daran, dass selbst Supercomputer immer weniger Strom verbrauchen. Ihre Energie beziehen viele Rechenzentren mittlerweile als Windkraft und Photovoltaik-Anlagen. Mit der Abwärme von Serverfarmen werden Gebäude geheizt. Neben den schnellsten Supercomputern der Welt werden auf der Internationalen Supercomputerkonferenz mit der Green-500-Liste auch die Computer ausgezeichnet, die am meisten Energie sparen.Künftig sollen Rechenzentren auch Energiespeicher werden.“ | 09.12.2021

„Forschende des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik haben eine integrierte Strategie entwickelt, die ehrgeizigen Klimaschutz mit gezielten Maßnahmen für Entwicklung, Zugang zu Nahrung und Energie, globale und nationale Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit verbindet. Sie wirft ein neues Licht auf Engpässe, aber auch auf Synergien, um die Erreichung von Klima- und nachhaltigen Entwicklungszielen zu ermöglichen. Klimapolitik ist sehr wichtig, wird aber allein nicht ausreichen, um die Transformation hin zu einer nachhaltigen Welt mit einem guten Leben für alle Menschen zu erreichen – einer Vision, zu der sich die Politik mit der Verabschiedung des Pariser Abkommens und der UN-Nachhaltigkeitsziele im Jahr 2015 verpflichtet hat.“ | 07.12.2021

„Ökostrom für die Unigebäude, Recyclingbecher in der Cafeteria, Umwelttechnik als Studienfach: Immer mehr Hochschulen in Deutschland setzen sich mit nachhaltiger Entwicklung auseinander. Doch nur bei wenigen prägt das Thema das gesamte Profil. Wir stellen drei Hochschulen vor, an denen die Nachhaltigkeit im Mittelpunkt steht. Als „grünste Hochschule Deutschlands“ gilt der Umwelt-Campus Birkenfeld, Standort der Hochschule Trier. An der Fakultät Nachhaltigkeit der Leuphana Universität lernen Studierende, das Thema Nachhaltigkeit aus Sicht von Ökonomie und Ökologie zu betrachten. An der kleinsten Hochschule Brandenburgs – der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) – dreht sich alles um Nachhaltigkeit.“ | 05.12.2021

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Unsere schöne Welt – Photo by Ruth Georgiev on Unsplash

„Öffentliche Auftraggeber können gemäß §34 VgV 2016 (Nachweisführung durch Gütezeichen) Umweltzeichen ausdrücklich als Nachweis verlangen. Gleichwertige Zeichen sind dabei zu akzeptieren. In der Datenbank Umweltkriterien sind Umweltzeichen, Leitfäden und Empfehlungen zur umweltfreundlichen Beschaffung für über 70 Produktgruppen zusammengestellt. Die Datenbank entstand auf Initiative  der „Allianz für nachhaltige Beschaffung“ und wird regelmäßig aktualisiert. Sie umfasst:

  • Pflichtkennzeichnungen (zum Beispiel die Energieverbrauchskennzeichnung nach Richtlinie 2010/30/EU),
  • Umweltzeichen (zum Beispiel Blauer Engel, Europäisches Umweltzeichen)
  • Leitfäden und Empfehlung

 | 03.12.2021

„Die Klimakrise wird, davon gehen wir aus, ein Katalysator für Gewalt sein. Es besteht die Gefahr, dass bei Ressourcenknappheit alte Feindbilder in den Fokus rücken und Ausschlusslinien entlang ethnischer oder religiöser Konflikte gezogen werden. In unserer „Erzählung“ gehen wir davon aus, dass westliche demokratische Gesellschaften keine Genozide verüben – solche Gewaltverbrechen ereignen sich  nur in außerwestlichen Staaten. Daraus entstanden ist eine Zweiteilung: Die Menschen außerhalb des Westens sind die Täter und wir die Retter. In der Klimakrise wird dieses Bild ad absurdum geführt. Denn der Westen trägt mit seinem Verbrauch an Ressourcen maßgeblich zur Verschärfung der Klimakrise bei. Am Teilen, an globaler sozialer Gerechtigkeit führt kein Weg vorbei. Statt zu teilen, werden aber weltweit Mauern gebaut. Europa, wie wir es kannten,  ist tot.“  | 02.12.2021