Kurze News / Infos aus dem Bereich Unternehmensverantwortung, Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility, Gemeinwohl, Ethik und Werte

Inhalt sind dabei gemäß der triple bottom line die Bereiche Ökonomie, Ökologie, Soziales/ Gesellschaft bzw. gemäß der Sustainable Development Goals (SDG’s) die Bereiche people, planet, prosperity, peace, partnerships.

Was sich so tut – kurz und prägnant und zu weiterführenden Informationen der Verfasser/ Anbieter dieser Informationen verlinkt.

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Juli 2022 News / Infos

„Die Akzeptanz der Windenergie in Deutschland hat große Probleme. Ein spanisches Unternehmen hat an einer alternativen Lösung für die Nutzung von Windenergie gearbeitet. Schaufellose Windturbinen erzeugen Strom ohne die mit herkömmlichen Windturbinen verbundenen Nachteile. Außerdem sind sie leise und haben niedrige Betriebskosten. Tatsächlich könnte diese Technologie die Winderzeugung der Zukunft revolutionieren. Der Wind versetzt dann die Struktur in Schwingung. Ohne Getriebe und andere mechanische Teile ist die schaufellose Konstruktion billig und einfach herzustellen und verspricht zudem eine längere Lebensdauer von mehr als 20 Jahren.“ | 20.07.2022

„Seit April ist klar, dass die Bundesregierung in den Bereichen Gebäude und Verkehr die nationalen Klimaziele im vergangenen Jahr verfehlt hat. Zum Ende einer dreimonatigen Frist haben die Ressorts nun ihre Verbesserungsvorschläge öffentlich gemacht. Das Bauministerium stellte ein Sofortprogramm mit elf Punkten vor, das das Ministerium in Kooperation mit dem Ministerium für Wirtschaft und Klimaschutz erstellt hatte. Thema sind mehr Wärmepumpen und schnellere Sanierung. Im Verkehrsministerium soll zum Erreichen der Klimaziele die Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge, die Fahrradinfrastruktur und der öffentlichen Nahverkehr ausgebaut werden.“ | 18.07.2022

„BBK-Chef Tiesler fordert ein neues Krisenbewusstsein: Der Krisenmodus muss jetzt zum allgemeinen Bewusstsein dazugehören, wir müssen lernen, dass die Krise zum Alltag gehört. Deutschlands oberster Bevölkerungsschützer rät dazu, nicht mehr überall im Land zu leben. Manche Flächen seien durch den Klimawandel und Unwetter zu bedroht. Er schließt nicht aus, dass es zukünftig Klimaflüchtlinge innerhalb Deutschlands geben könnte. Manche Flächen sollten aufgrund des Klimawandels und der akuten Bedrohung durch Unwetterkatastrophen und Flutkatastrophen nicht wiederbesiedelt werden. Es gebe keinen Ort in Deutschland, bei dem man nicht genau hingucken müsse. An Krisen mangelt es derzeit wahrlich nicht – Krieg, Gas-Knappheit, Corona …“ | 16.07.2022

Die Platform on Sustainable Finance bittet um öffentliches Feedback zu ihrem Berichtsentwurf über Mindestsicherungen. Die in Artikel 18 der Taxonomie-Verordnung festgelegten Mindestgarantien verlangen, dass Unternehmen Verfahren implementieren, um die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen und die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte einzuhalten. Der Bericht soll Ratschläge geben, wie die Einhaltung von Mindestschutzmaßnahmen bewertet werden könnte. Die Beratung der Plattform wird in die Arbeit der Kommission zur Nutzbarkeit der EU-Taxonomie einfließen. Die Plattform lädt Interessengruppen ein, bis zum 6. September 2022 Feedback zum Berichtsentwurf zu geben.“ | 14.07.2022

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Unsere schöne Welt – Photo by Rikonavt on Unsplash

„Ob Pappbecher oder aufwendige Flüge zum Set – bei Filmdrehs soll Nachhaltigkeit künftig eine größere Rolle spielen. Der Begriff „Green Shooting“ (das grüne Drehen) beschreibt möglichst ressourcenschonende Produktionsmethoden in der Filmherstellung. Dabei sollen die – vor allem bei aufwändigen Filmproduktionen – verursachten Emissionen deutlich reduziert werden und Projekte ökologisch und sozial nachhaltig durchgeführt werden. Film- und Fernsehproduzenten haben sich daher zu mehr Umweltschutz bei ihrer Arbeit verpflichtet und auf Bundesebene eine gemeinsame Erklärung bereits in 2020 verabschiedet.“   | 12.07.2022

„Der europäische Green Deal ist das Kernstück der europäischen Bemühungen um Nachhaltigkeit. Er vereint Klima- und Umweltschutz sowie den Erhalt der Biodiversität mit sozialer Gerechtigkeit und Wirtschaftswachstum. Die EU möchte mithilfe dieser Strategie erreichen, bis 2050 keine Netto-Treibhausgasemissionen mehr freizusetzen. | 10.07.2022

Unser Klima befindet sich im Wandel, damit wird auch das Wetter extremer – weltweit, in Europa und in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommen die Experten vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in ihrem Klimastatusbericht Deutschland 2021. Demnach war 2021 mit einem globalen Plus von gut einem Grad deutlich zu warm (im Vergleich zum Mittel der vorindustriellen Referenzperiode 1850 bis 1900). Damit haben wir nun hintereinander die sieben wärmsten Jahre erlebt, seit es instrumentelle Aufzeichnungen gibt. Aufzeichnungen des DWD zeigen, dass es hierzulande seit Ende des 19. Jahrhunderts sogar 1,6 Grad wärmer geworden ist. “ | 09.07.2022

„Es geht darum, eine gemeinsame Sprache zu entwickeln für Investoren und Unternehmen und gleichzeitig die Komplexität und damit verbunden die Kosten für Unternehmen in der Berichterstattung so gering wie möglich zu halten. Aktuell Unternehmen derselben Branche in ihren Bemühungen vergleichen zu wollen, nachhaltig zu sein, ist praktisch ein Ding der Unmöglichkeit. Es brauche dringend und schnell einen globalen Standard, der für Konzerne wie für kleine und mittlere Unternehmen gleichermassen tauglich sei. «Lieber gut als perfekt, lieber einfach statt komplex, global statt lokal.“| 08.07.2022

„Die Armut im Land ist laut Paritätischem Gesamtverband in den vergangenen beiden Jahren so rasant gestiegen wie seit der Wiedervereinigung nicht. Und die Lage könnte sich im Herbst noch verschlimmern. Die Armutsquote hat im Jahr 2021 mit 16,6 Prozent einen neuen Rekord erreicht. Noch nie seit der Wiedervereinigung war sie so hoch. 13,8 Millionen Menschen gelten in Deutschland als arm, 300.000 mehr als 2020. Als arm wird bezeichnet, wer weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen gesellschaftlichen Einkommens zur Verfügung hat.“ | 07.07.2022

„In der EU werden Investitionen in bestimmte Gas- und Atomkraftwerke aller Voraussicht nach als klimafreundlich eingestuft werden können. Im Europaparlament gelang es Gegnern am Mittwoch nicht, entsprechende Pläne mit einer Abstimmung zu stoppen.Statt der erforderlichen 353 Abgeordneten votierten im Plenum in Straßburg lediglich 278 gegen den Rechtsakt zur sogenannten Taxonomie. Konkret ging es bei dem Votum um einen ergänzenden Rechtsakt zur sogenannten Taxonomie der EU. Sie ist ein Klassifikationssystem, das private Investitionen in nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten lenken und so den Kampf gegen den Klimawandel unterstützen soll. Die Umsetzung des Kommissionsvorschlags kann noch bis zum 11. Juli verhindert werden.“ | 06.07.2022

„Der dritte Teil des Weltklimaberichts prüft, welche Möglichkeiten wir haben, den vom Menschen verursachten Klimawandel abzubremsen. Besonders interessant ist, dass die Emissionen der Länder diesmal auch mit der Lebensqualität verknüpft werden. Bisher war es so, dass das Wohlergehen stieg, je mehr Ressourcen ein- und umgesetzt werden. Es gibt aber eine Reihe von Ländern, die bei gleicher Lebensqualität mit deutlich weniger Emissionen auskommen. Um die 2-Grad-Grenze nicht zu überschreiten, werden wir im Jahr 2050 1,3 bis 2,7 % des weltweiten Bruttosozialproduktes benötigen. Für das 1,5-Grad-Ziel liegen die Kosten bei 2,6 bis 4,2 %. Stellt man Schäden durch Extremwetter u.a. den Kosten gegenüber, zeigt sich: Das 2-Grad Ziel rechnet sich auch ökonomisch.“ | 04.07.2022

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Unsere schöne Welt – Photo by Slow Ibiza on unsplash.com

„Es klingt nach einer Mischung zwischen Wunderwaffe und Waschmaschine, ist aber ein erprobtes Verfahren: Anlagen filtern CO2 aus der Luft, die Technologie heißt „Direct Air Capture“. Bei den Maschinen wird die Luft über Ventilatoren in eine Kammer gesaugt, das CO2 wird durch eine Art Schwamm aufgefangen – und danach erhitzt und abgeschieden. Die „Direct Air Capture Technologie“ gilt als Ergänzung zu den geplanten Reduktionen der CO2-Emissionen und zu natürlichen Methoden, bei denen Pflanzen und Bäume CO2 speichern. Um die rund 40 Milliarden Tonnen CO2-Emissionen zu reduzieren, die die Menschheit jedes Jahr ausstößt, müsse man ab 2050 „ungefähr 10 Milliarden Tonnen CO2 jedes Jahr aus der Luft wieder herausholen.“ | 02.07.2022

Die Auswahl von geeigneten Bauprodukten und Materialien sind ein Schlüssel für mehr Nachhaltigkeitsqualität in der gebauten Umwelt. Im DGNB Navigator haben Hersteller die Möglichkeit, ihre Bauprodukte mit allen relevanten Nachhaltigkeitskennzahlen zu präsentieren. Damit wird Architekten und Planenden die Produktauswahl nach den wichtigsten Kriterien des nachhaltigen Bauens erleichtert. Rund die Hälfte der Kriterien der DGNB Zertifizierung haben eine direkte Auswirkung auf das Ergebnis und damit die Gesamtperformance des Gebäudes. Gerade veröffentlicht wurde eine neue Version des Navigators. Neben einem neuen Erscheinungsbild, verbesserter Nutzerfreundlichkeit gibt es auch funktionale Erweiterungen.“ | 01.07.2022