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Kurze News / Infos aus dem Bereich Unternehmensverantwortung, Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility, Gemeinwohl, Ethik und Werte

Inhalt sind dabei gemäß der triple bottom line die Bereiche Ökonomie, Ökologie, Soziales/ Gesellschaft bzw. gemäß der Sustainable Development Goals (SDG’s) die Bereiche people, planet, prosperity, peace, partnerships.

Was sich so tut – kurz und prägnant und zu weiterführenden Informationen der Verfasser/ Anbieter dieser Informationen verlinkt.

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Mai 2021 News / Infos

„Produktdesigner, Hersteller und Marken auf der ganzen Welt verlassen sich auf den Cradle to Cradle Certified Product Standard für die Entwicklung und Herstellung von Produkten mit positiven Auswirkungen auf Menschen und Planeten. Von Düften über Fußböden, T-Shirts und Jeans bis hin zu Wasserflaschen und Fensterbehandlungen sind Tausende von Produkten Cradle to Cradle-zertifiziert. Darüber hinaus erkennen immer mehr Marken, Organisationen und Standards Cradle to Cradle Certified als bevorzugten Produktstandard für verantwortungsvolle Kaufentscheidungen an. Auf dem Cradle to Cradle Portal sind, angefangen bei Autos und Reifen, Papier, Baumaterialien, Gesundheit bis hin zu Spielzeug und Sport u.a. alle zertifizierten Produkte gelistet.“  | 12.05.2021

„Die Bundesregierung hat die Deutsche Sustainable Finance Strategie veröffentlicht. In ihr definiert sie 5 Ziele und benennt 26 konkrete Maßnahmen, diese Ziele zu erreichen. Die Wissenschaftsplattform Sustainable Finance hebt fünf zentrale Aspekte der Strategie hervor, die einen grundlegenden Wandel in Richtung Nachhaltigkeit einleiten. Diese sind:

– Klares Bekenntnis zur EU-Taxonomie
– Stärkung der Qualität und Vergleichbarkeit der Nachhaltigkeitsberichterstattung
– Nachhaltigkeitsrisiken und -chancen rücken stärker in den Fokus
– Nachhaltigkeit von Finanzprodukten soll in allen Dimensionen gemessen werden
– Einführung einer „Nachhaltigkeitsampel“ für Anlageprodukte“ | 11.05.2021

„Seit dem 05. Mai leben die Deutschen auf Pump. Schon jetzt haben wir die Menge an Ressourcen verbraucht, die uns ökologisch gesehen für das ganze Jahr zur Verfügung steht. Wäre die ganze Welt so verschwenderisch wie Deutschland, hätten wir am 5. Mai bereits den Earth Overshoot Day. Global gesehen ist aber die Welt sparsamer als Deutschland im Einzelnen: Der Earth Overshoot Day 2020 war am 22. August. Das Datum hatte sich durch Corona-nach hinten verschoben – 2019 fand der Tag am 29. Juli statt. Das heißt: Alle Menschen zusammengenommen bräuchten etwa 1,6 Erden, um ihren Bedarf an natürlichen Rohstoffen wie Ackerland und Wäldern zu decken. Das Datum des diesjährigen Earth Overshoot Days gibt das Global Footprint Network am 05. Juni bekannt.“ | 08.05.2021

„Bauwende: Durch Errichten, Nutzung und Rückbau von Gebäuden ist der Bausektor ein bedeutender Treiber des Klimawandels. Das muss sich schleunigst ändern, soll das Pariser Klima-Abkommen nicht scheitern. Wer das Klima retten will, setzt auf Holzbau und Einklang mit der Natur.“   | 09.05.2021

„Offenbar versuchen Menschen Probleme zu beheben, indem sie der Sache etwas hinzufügen. Die Möglichkeit, Systeme zu vereinfachen, übersehen sie meist. Wenn Menschen Dinge verbessern wollen, fügen sie bevorzugt Dinge hinzu – selbst wenn es effektiver wäre, Komponenten des Systems zu entfernen. Tatsächlich sähen viele Personen letztere Möglichkeit nicht einmal. Zu diesem Schluss kommt eine Arbeitsgruppe von Wissenschaftlern anhand von acht Experimenten, in denen die Versuchspersonen einen Aufbau durch Hinzufügen oder Entfernen von Bestandteilen verbessern sollten. Dabei war der Aufbau so gestaltet, dass Entfernen in der einen oder anderen Weise günstiger war. Dennoch überwogen in allen Versuchsaufbauten die »additiven« Vorschläge.“ | 07.05.2020

„“Biodiversity in Good Company“ ist ein Netzwerk für Erfahrungsaustausch, gemeinsame Aktivitäten und Erarbeitung von Informationen. Die Mitgliedsunternehmen der ‚Biodiversity in Good Company‘ Initiative haben sich mit der Unterzeichnung des Leadership Commitment dazu verpflichtet den Schutz und die nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt in das betriebliche Umwelt- bzw. Nachhaltigkeitsmanagement zu integrieren. Sie übernehmen Verantwortung und motivieren andere, sich ebenfalls zu engagieren. Die Unternehmen haben unterschiedliche Größen und gehören zu verschiedenen Branchen − mit je eigenen Themen und Herausforderungen.“ | 05.05.2021

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Unsere schöne Welt – Photo by Herr Bohn on Unsplash

„Handeln fürs Klima lohnt sich – auch für Kommunen, denn Hessen fördert mit dem Integrierten Klimaschutzplan kommunale Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung. Die hessischen Kommunen spielen bei der Erreichung der Klimaziele des Landes eine elementare Rolle. Die Gemeinde Cölbe handelt als Klima-Kommune beispielsweise bereits seit Jahren für das Klima und hat zahlreiche Angebote für einen klimafreundlichen Alltag umgesetzt: angefangen von einer Nachhaltigkeits-Tauschbörse über den gemeindeeigenen Solaracker bis hin zum E-Carsharing-Verleih. Aktuell steht die Realisierung eines Verleihsystems von E-Lastenrädern an. Mehr als 280 Städte, Gemeinden und Landkreise haben sich dem Bündnis angeschlossen.“ | 04.05.2021

„Die aktualisierte Studie zur Schnittstelle zwischen EMAS und dem deutschen Nachhaltigkeitskodex – Eine Formel für nachhaltigen Erfolg?“ ist nun verfügbar. Es profitieren von den Inhalten und Resultaten dieser Studie:

  • Unternehmen, die bereits ein Umweltmanagementsystem nach EMAS führen und Interesse am DNK haben
  • Unternehmen, welche bereits nach dem DNK berichten und Interesse an EMAS als Managementsystem haben
  • Unternehmen, welche über ihre Handlungsfelder des nachhaltigen Wirtschaftens berichten möchten, jedoch bisher ohne EMAS und DNK   | 03.05.2021

„Die landwirtschaftliche Nutzung von Böden und die Entwaldung führten zu einer Schrumpfung der Biomasse, also zu einem Verlust von „allem was lebt“. Demgegenüber wachse die von Menschen geschaffene Masse, wie zum Beispiel Plastik, Gebäude, Maschinen immer schneller an. Gegenwärtig werde sie in einem Umfang von mehr als 30 Milliarden Tonnen im Jahr produziert. D.h.: Für jeden Menschen auf der Welt werden in einer Woche Objekte geschaffen, die etwa seinem Körpergewicht entsprechen. Dass die von Menschen produzierten Gegenstände – vom Bleistift bis zum Atomkraftwerk – die Anzahl aller Lebewesen auf der Erde übersteigt, hatten bereits Wissenschaftler 2016 in einer  Studie dargelegt. “ | 02.05.2021

April 2021 News / Infos

„Um die nationalen Klimaschutzziele zu erreichen, werden jährliche Minderungsziele durch die Vorgabe von jährlichen Emissionen für folgende Sektoren festgelegt: Energiewirtschaft, Verkehr, Industrie,  Gebäude, Landwirtschaft, Abfallwirtschaft und Sonstiges. Die Reduzierung der Emissionsmengen pro Jahr (in Mio. Tonnen CO2-Äquivalent) sind wie folgt vorgesehen: In der Energiewirtschaft von 280 in 2020 auf 175 in 2030, in der Industrie von 186 in 2020 auf 140 in 2030, bei Gebäuden von 118 in 2020 auf 70 in 2030, beim Verkehr von 150 in 2020 auf 95 in 2030, in der Landwirtschaft von 70 in 2020 auf 58 in 2030 und bei der Abfallwirtschaft und Sonstiges von 9 in 2020 auf 5 in 2030.“ | 29.04.2021

„Es reicht nicht, zu appellieren, dass wir unseren CO2-Ausstoß bis 2030 halbieren und bis 2050 bei null ankommen müssen. Wie viel ist uns das wert? Wie schmerzhaft wird es werden? Wie unser Zusammenleben gerade funktioniert, ist befristet. Viele Menschen können sich nicht vorstellen, in einem antikapitalistischen System zu leben. Aber alles, was Menschen geschaffen haben, kann auch durch Menschen verändert werden. Nur kostet das Zeit. Das sieht man an den Bewegungen, die etwa zu demokratischen Verfassungen führten, zur Abschaffung der Sklaverei oder zur Gleichstellung von Mann und Frau. Aber die Wissenschaft gibt uns aktuell ein extrem eingeschränktes Zeitfenster.“ | 27.04.21

„Die Vorschläge der EU-Kommission zur Überarbeitung der EU-Richtlinie zur nicht-finanziellen Berichterstattung (#NFRD) sind veröffentlicht. Beispielhafte Änderungen sind: Erweiterung der betroffenen Unternehmen auf alle großen Unternehmen ab 250 Mitarbeitern, unabhängig von einer Kapitalmarktorientierung. Erweiterung der vorgeschriebenen Berichtsinhalte. Aus der Richtlinie geht hervor, dass sie mit den sechs Umweltzielen der Taxonomie übereinstimmen werden. Pflicht zur externen Prüfung (limited assurance). Mehr Verantwortlichkeit von Vorstand und Aufsichtsrat.“ | 25.04.21

„Geschichten von 24 beispielhaften Unternehmen, Organisationen und Gemeinden, die für das Gemeinwohl kämpfen: Geschichten von einem Bio-Tofu-Hersteller, der erfolgreich eine Alternative zum Fleischkonsum entwickelte, von einem Outdoor-Kleidungshersteller, der zu einer der nachhaltigsten Marken in Deutschland geworden ist, von einem Holzbau-Unternehmen, das zum Konstrukteur großer Holzgebäude aufgestiegen ist, und von einer Bank, die die alten »Raiffeisen-Ideale« heute tatsächlich erfolgreich lebt. Ein Buch mit spannenden Geschichten aus der Praxis gemeinwohlorientierter Unternehmen, Organisationen und Gemeinden.“  | 23.04.2021

„Die Begrenzung auf 2 Grad Erderwärmung wird nicht eingehalten. Kipppunkte, die teilweise schon erreicht sind, führen zu unumkehrbaren Konsequenzen, z.B. zum Meeresspiegelanstieg um anfänglich 3m. Bis Ende des Jahrhunderts droht eine 4 Grad Erderwärmung, was einen komplett anderen Planeten bedeutet und alles Leben drastisch verändert.“ | 22.04.2021

„Experten kommen zu dem Ergebnis, dass sich die Klimaneutralität für ein Land wie Deutschland wirtschaftlich rechnen könnte: Unter dem Strich entstünden durch neue Technologien europaweit fünf Millionen zusätzliche Arbeitsplätze (elf Millionen Stellen würden geschaffen, sechs Millionen fallen weg) und die zusätzlichen Ausgaben würden durch höhere Steuereinnahmen in der Zukunft wettgemacht, so die Prognose. Man könne „net-zero emissions“ zu „net-zero costs“ erreichen, heißt es in der Studie. Etwas simpler formuliert: Der Kampf gegen den Klimawandel koste uns nichts, zumindest wenn man einen der Sache angemessenen Kostenbegriff unterstellt. Vorstellbar wäre beispielsweise ein Klimafonds, der sichergestellt, dass Klimapolitik nicht nach Kassenlage gemacht wird.“ | 21.04.2021

Umweltbewusstsein macht Arbeitgeber attraktiv – das ist ein zentrales Ergebnisse einer aktuellen Studie unter 3000 Mitarbeitern und Führungskräften in deutschen Unternehmen. Nicht einmal jedes dritte Unternehmen in Deutschland kümmert sich nach Ansicht seiner Mitarbeiter ausreichend um die Umwelt. Für über 60% der Befragten ist ein Unternehmen, das  Umweltbewusstsein im täglichen Arbeitsleben besonders fördert, ein besonderer Anreiz, sich bei diesem Unternehmen zu bewerben. Für mehr als 50% der Arbeitnehmer gehört eine ausgeprägte Haltung zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu den Top-3-Anreizen bei der Suche nach einem Arbeitgeber – neben  Gehalt und Work-Life-Balance.“   | 19.04.2021

„Weltweit engagieren sich Universitäten und Hochschulen für den nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen. Mit dem UI GreenMetric World University Ranking wird ein umfangreicher und detaillierter Kriterienkatalog in 6 Kategorien erfasst: Setting and Infrastructure, Energy and Climate Change, Waste, Water, Transportation, Education and Research. Ausgehend von nur 96 Teilnehmern im Jahr 2010 legten 2020 bereits 912 Universitäten und Hochschulen ihre Daten vor. In Europa nahmen in diesem Jahr insgesamt 256 Einrichtungen teil, unter denen die Universität Bremen Platz 14 erreichte. Auch im weltweiten Vergleich befindet sich Bremen mit Rang 20  auf einem hervorragenden Platz in der Spitzengruppe! “  | 17.04.2021
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Unsere schöne Welt – Photo by Bernard Hermant on Unsplash

„Der Mensch hält die Natur im Schwitzkasten. Das ist unklug, weil er auf sie angewiesen ist. Aus einer Reihe an Studien und Berichten lassen sich dazu zehn Lehren ableiten. Punkt eins bis drei zeigen den Status quo, vier bis sechs die Verursacher der Krise und die Punkte sieben bis zehn, warum Ihnen das alles nicht egal sein sollte. Ein kurzer Einblick: Tieren und Pflanzen geht der Platz aus. Der Verlust an Lebensraum ist der größte Treiber des weltweiten Naturverfalls. Immer mehr Menschen konsumieren immer mehr. Der Verbrauch an natürlichen Ressourcen hat sich seit 1980 nahezu verdoppelt. Und: Die Natur ist hochproduktiv. Ein Drittel der Lebensmittel gäbe es ohne Bestäuber wie Bienen, Vögel oder Fledermäuse nicht.“ | 15.04.2021

Die Schöpfung zu bewahren, ist Teil der christlichen Überlieferung. Mit dem  „Grünen Hahn“, der sich an Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen wie Bildungsstätten, Verwaltungen und Werke richtet, will die Kirche dem selber genügen. Der Ablauf des „Grünen Hahns“ orientiert sich an der EMAS-Verordnung, er verwendet jedoch statt der EMAS-Termini gebräuchliche Bezeichnungen aus Kirchengemeinden.“ | 14.04.21

„Die Herausforderungen der VUCA World und die damit verbundenen systemischen, oft eng miteinander verwobenen Risiken sind Gefahr und Chance gleichzeitig. Ein durch die Digitalisierung sich komplett wandelndes Kommunikationsverhalten von Kunden und Zivilgesellschaft bringt gravierende Veränderungen mit sich. Ein neues Werteverständnis schlägt sich in Debatten zu Themen wie Purpose oder werteorientiertem Marketing 3.0 nieder. Neue gesetzliche Anforderungen eines Lieferketten-, Klima- oder auch Kreislaufwirtschaftsgesetzes tun ihr übriges. Und auch Erwartungen, Kriterien der Nachhaltigkeit zu entsprechen oder eine CSR-Berichtspflicht evtl. auch für KMU und nicht zuletzt Klima- und Coronakrise stellen Unternehmen vor große Herausforderungen.“  | 13.04.2021

„Der Gewerkschaftsbund ist zufrieden. Die Globalisierung werde mit dem Lieferkettengesetz im Ansatz reguliert. Es sei richtig, dass Unternehmen, deren Geschäftsmodell auf Verletzungen der Menschenrechte basiere, von der öffentlichen Auftragsvergabe ausgeschlossen werden. Kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 250 Beschäftigten seien von dieser Regelung ausgenommen. Unternehmen dagegen stehen dem Gesetz kritisch gegenüber. Ein Mittelständler sei schlicht nicht in der Lage, bei tausenden Unternehmen weltweit die Einhaltung von Arbeitsbedingungen, Streikrecht und Menschenrechtslage zu kontrollieren und sicherzustellen. Als wichtig, aber leider unzureichend bewerten wiederum NGOs –  Nichtregierungsorganisationen – das Gesetz.“  | 11.04.2021

„Mit einer überwältigenden Mehrheit von 391 zu 47 Stimmen hat die französische Nationalversammlung beschlossen, Klimaschutz als Verfassungsziel zu verankern. Den entscheidenden Anstoß zu diesem Schritt hatte 2020 ein „Bürgerrat“ gegeben, eine statistisch die Bevölkerung abbildendes und von Experten beratenes, jedoch streng parteienfrei gehaltenes Gremium. Ergänzt werden soll: „Sie (die Republik) garantiert den Erhalt der Umwelt und der biologischen Vielfalt und kämpft gegen den Klimawandel.“ In Österreich wurde jüngst beschlossen, prüfen zu lassen, ob ein ebensolcher Schritt in Österreich rechtlich möglich sei. Postwendend hat dazu der Verband der Erdgasindustrie bekanntgegeben, dass er dies ganz und gar nicht wünsche.“ | 10.04.2021

„Gut die Hälfte der Befragten wäre bereit, vom Flugzeug auf die Bahn umzusteigen (52%). Selbst  Vielflieger (mind. ein Flug pro Monat) wären zu 53% einverstanden, gut die Hälfte der Flüge durch Bahnfahrten zu ersetzen. 37% aller Befragten würden auch Bahnreisezeiten von fünf Stunden oder mehr akzeptieren. Gut zwei Drittel (69%) geben an, dass sie Nachtzug-Angebote nutzen würden – mit großem Interesse hinweg über alle Altersgruppen. Eine Voraussetzung für den Umstieg ist ein fairer Fahrpreis. Eine überwältigende Mehrheit (73%) meint, dass Bahnfahrkarten günstiger sein sollten als Flugtickets auf derselben Distanz. Die Hälfte (52%) würde zur Verteuerung der klimaschädlichen Flüge auch eine CO2-Steuer unterstützen.“   | 08.04.2021

„In Hamburgs Hafencity entsteht ein deutschlandweit einmaliges Gebäude. Das Wohnhochhaus „Moringa“ besteht teils aus wiederverwertem Baumaterial. Es kann bei Abriss komplett recycelt werden. „Cradle to Cradle“ – von der Wiege zur Wiege – steht dabei im Fokus. Das heißt, dass Gebäude wiederverwertbar sind. Allein die weltweite Zementproduktion erzeugt mehr CO2 als der gesamte Flugverkehr. Das hat seinen Preis: 200 Wohnungen kosten mehr als 20 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter. Die Baukosten liegen bis zu 30 Prozent höher. Die städtische Hafencity bezuschusst das Haus „Moringa“ deshalb. Es sei klar: Wiederverwertbare Gebäude würden zum Standard werden. “ | 06.04.2021

„Der „Umweltmonitor 2020“ des Umweltbundesamtes (UBA) zeichnet ein gemischtes Bild zum Zustand der Umwelt in Deutschland. Der Umweltmonitor bildet zehn zentrale Themenfelder von Klima, Wasser, Luft bis hin zu Flächenverbrauch und Lärm mit jeweils drei Schlüsselindikatoren ab. Gab es bei der Luftqualität oder den Treibhausgasen zuletzt Verbesserungen, stehen andere Indikatoren schlecht da. „Kurzfristige Verbesserungen wie zum Beispiel gesunkene Treibhausgasemissionen dürfen nicht vergessen lassen, dass es noch erheblichen Handlungsbedarf im Umweltschutz gibt, zum Beispiel beim Zustand der Gewässer“. Im Themenfeld Wasser zeigt der Umweltmonitor in allen drei Indikatoren „rot“ an.“ | 04.04.2021

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Unsere schöne Welt – Photo by Lyndee Uhrich on Unsplash

„Der Klimawandel hat das Potenzial, unsere Volkswirtschaften und unsere Existenzgrundlagen erheblich zu beeinträchtigen. Klimaschocks unterscheiden sich von den Schocks früherer Krisen, denn der Klimawandel vollzieht sich langsam. Welche konkreten Formen extreme Klimaereignisse annehmen werden, ist von daher unsicher. Um diese Risiken zu ermitteln und zu bewerten, reichen die aktuellen Instrumente zur Risikosteuerung nicht aus. Vor diesem Hintergrund hat die EZB den ersten gesamtwirtschaftlichen Klimastresstest entwickelt. Er soll Behörden und Finanzinstituten dabei helfen, die Auswirkungen der Klimarisiken über die nächsten 30 Jahre auf Unternehmen und Banken zu bewerten.“  | 03.04.2021

„Noch bis zum 14. April können sich Initiativen und Projekte, die zukunftsorientiert und nachhaltig wirken und einen Beitrag zur Umsetzung der SDGs – der Sustainable Devlopment Goals – leisten, für die Auszeichnung bewerben. Angesprochen sind zivilgesellschaftliche Organisationen, Initiativen der sozialen Innovation, Privatpersonen, Kommunen, öffentliche Einrichtungen, Unternehmen, Startups oder Kooperationen derselben. Um das komplexe Anliegen der Nachhaltigkeit auch bildhaft zu vermitteln, wird in diesem Jahr erstmals in der Sonderkategorie Foto ausgezeichnet. Die Themenbereiche sind: Soziale Gerechtigkeit, Energiewende, Klimaschutz, Nachhaltiges Bauen, Verkehrswende, Kreislaufwirtschaft.“  | 01.04.2021