Kurze News / Infos aus dem Bereich Unternehmensverantwortung, Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility, Gemeinwohl, Ethik und Werte

Inhalt sind dabei gemäß der triple bottom line die Bereiche Ökonomie, Ökologie, Soziales/ Gesellschaft bzw. gemäß der Sustainable Development Goals (SDG’s) die Bereiche people, planet, prosperity, peace, partnerships.

Was sich so tut – kurz und prägnant und zu weiterführenden Informationen der Verfasser/ Anbieter dieser Informationen verlinkt.

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Juli 2021 News / Infos

„Ein Runder Tisch hat eine Initiative für mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit in Museen beschlossen. Geplant ist eine Arbeitsgruppe durch den Deutschen Museumsbund. Sie soll innovative Strategien für einen klimagerechten Betrieb von Museen entwickeln. Insbesondere klimatisierte Vitrinen sind oft Energiefresser.. Ziel der von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) finanzierten Arbeitsgruppe ist es, konkrete Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz in der täglichen Museumsarbeit zu entwickeln. Dies betrifft nahezu alle Aufgabenbereiche eines Museums – von der Ausstellung und Konservierung über den Transport und die Logistik bis hin zu Bau und Sanierung.“ | 29.07.2021

„Gut 70% der in einer Studie befragten an die 3.000 Führungskräfte in mittelständischen Unternehmen sieht Nachhaltigkeit als Notwendigkeit für Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit des Mittelstandes – allerdings: für an die 25% besitzt sie derzeit keine Relevanz. An die 40% haben eine Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt, 30% planen eine Strategie. Für an die 20% ist der Green Deal eine Chance für neue Geschäftsfelder. Hauptsächlich fühlen sich Unternehmen Kunden und Mitarbeitenden gegenüber verantwortlich: Ca. 70% sehen Nachhaltigkeit zur Stärkung der Kundenbindung und ca. 60% zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität und bei der Rekrutierung neuer Mitarbeiter.“ | 27.07.2021

„Kostenfrei und einfach handhabbar: ecocockpit hilft Firmen, den CO2-Ausstoß zu verringern. Die LEA LandesEnergieAgentur Hessen GmbH bietet Unternehmen jetzt mit diesem Tool die Möglichkeit, CO2-Treibern im eigenen Betrieb schnell, zielgerichtet, sicher und kostenfrei auf die Spur zu kommen. Das Thema Treibhausgas (THG)-Reduzierung gewinnt angesichts der Klimaschutzdebatte immer stärker an Relevanz in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Transparenz über die eigenen CO2-Emissionen werden daher für den produzierenden Mittelstand immer wichtiger – ob unter dem Aspekt der Energie und somit der Kosteneinsparung oder um Kundenanforderungen zu erfüllen.“   | 25.07.2021

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Unsere schöne Welt – Photo by Chema Photo on Unsplash 

„Das vom Weltklimarat IPCC entwickelte „Worst-Case“-Szenario RCP 8.5 könnte Realität werden. Es beschreibt die aktuelle Treibhausgas-Entwicklung am besten, wie Forscher ermittelt haben. Ähnliches gilt für die Klimaaussichten: Trotz der beschlossenen Emissionsminderungen könnte das Klima im Jahr 2050 näher am „Worst-Case“-Szenario liegen als an einem gemäßigten Klimawandel. RCP-Szenarien geben an, wie viel zusätzlichen Strahlungsantrieb – Treibhauswirkung – die Erde bis 2100 bekommen wird. Dieses „Worst-Case“-Szenario geht von einer Weltwirtschaft aus, die weiter macht wie bisher und einen hohen, primär über fossile Brennstoffe gedeckten Energieverbrauch hat.“ | 23.07.2021

„Unsere Umwelt – unsere Natur ist atemberaubend. Sie kann ebenso verschwenderisch sein wie der Mensch, nur geht sie mit Verschwendung anders um. Nichts hat in der Natur nur einen Nutzen – es gibt demgemäß keinen Abfall. Die Natur bietet eine große Vielfalt – der Mensch Monokulturen. Die Natur besteht in der Regel aus erfolgreichen, symbiotischen Systemen – unser System produziert Einzelkämpfer. Die Natur steuert sich selbst – vernetzte Regelkreise sorgen in Biotopen beispielsweise für Gleichgewicht. Der Mensch dagegen betreibt enorme Aufwände durch Isolierung. Unsere Umwelt – unsere Biosphäre – zu schützen und einen aktiven Beitrag zu den aktuellen ökologischen Herausforderungen zu leisten, ist eines unserer wichtigsten Themen.“  | 21.07.2021

„Der Nachhaltigkeits-Navigator Handwerk ist ein kostenloses, digitales Management-Instrument, das Handwerksbetriebe unterstützt, ihren Betrieb nachhaltig auszurichten und einen Nachhaltigkeitsbericht zu erstellen. Er stützt sich auf die offiziellen Kriterien des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) – ein international anerkanntes Berichtsinstrument und ist seit November 2020 online verfügbar. Nutzer*innen des Nachhaltigkeits-Navigators Handwerk erstellen Schritt für Schritt einen Nachhaltigkeitsbericht beim DNK. Dieser Nachhaltigkeitsbericht unterstützt sie bei der Kommunikation ihres Betriebs. Sie belegt Auftraggeber*innen, Kreditinstituten, der öffentlichen Hand sowie Kund*innen, dass der Betrieb Standards zur Nachhaltigkeit rechtssicher erfüllt.“ | 20.07.2021

„EMAS ermöglicht einen leichten Einstieg in das Nachhaltigkeitsmanagement. Um betrieblichen Umweltschutz wirksam zu betreiben, muss ein Unternehmen die eigenen Verbräuche und die Umweltauswirkungen des eigenen Geschäftsfelds genau kennen. Damit ist ein erster, wichtiger Grundstein auf dem Weg zur Klimaneutralität gelegt. Insbesondere im Bereich der öffentlichen Beschaffung bietet EMAS erhebliche Vorteile. Verlangen öffentliche Beschaffungsstellen für Bau-, Dienstleistungs- und Lieferaufträge ein Umweltmanagementsystem zum Nachweis Ihrer technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit, können Sie direkt auf EMAS Bezug nehmen. Eine Übersicht listet außerdem europäische Ausschreibungen auf, in denen EMAS als Kriterium genannt wird.“  | 19.07.2021

„Das Ausmaß der sintflutartigen Regenfälle der letzten Tage ist kaum fassbar. Solche Bilder kennen wir nur von den Philippinen. Die Politik, trotz zahlloser Vorwarnungen, ist völlig überrascht. Extreme Wetterverhältnisse häufen sich – weltweit. Egal, ob Feuer oder Wasser, die Umweltkatastrophen hinterlassen eine Spur der Verwüstung. Die dahinterstehende Klimakrise ist die größte Gesundheitsgefahr, die wir je hatten. Und es handelt sich dabei um eine Katastrophe mit Ankündigung. Pandemie, Artensterben, Klimakrise hängen zusammen. Naturgesetze sind nicht verhandelbar. Wir haben in Deutschland eine hohe Verantwortung. Wir waren mit anderen Industrienationen zusammen die ersten, die diesen Dreck in die Atmosphäre gepustet haben. Deshalb müssen wir auch die ersten sein, die damit aufhören.“  | 18.07.2021

„Ca. 16.000 kg Rohstoffe verbraucht jeder Mensch in Deutschland – pro Jahr! Nur max. 12% davon stammen aus Recycling. Das zeigt eine neue Studie. In Deutschland werden jährlich rund eine Milliarde t Primärrohstoffe abgebaut, weitere 0,7 Milliarden t Rohstoffe, Halb- und Fertigwaren werden importiert. Abzüglich der Exporte von 0,4 Milliarden werden in Deutschland somit etwa 1,3 Milliarden t Rohstoffe verbraucht. Dies entspricht einem Pro-Kopf-Verbrauch von 16 t pro Jahr.“  | 16.07.2021

„Für Unternehmen, die im Rahmen ihres betrieblichen Umweltmanagements das Thema „Biodiversität“ berücksichtigen möchten, bietet „Business & Biodiversity“ einen „Biodiversitätscheck“ an. Der Check für Unternehmen ist eine der Hauptaktivitäten der Kampagne, dient als erste Orientierung, um Auswirkungen und Abhängigkeiten der verschiedenen Unternehmensbereiche auf die Biologische Vielfalt zu identifizieren und basiert auf den Zielen der Biodiversitäts-Konvention (CBD) der UN:

  • Erhaltung der Biologischen Vielfalt
  • Nachhaltige Nutzung ihrer Ressourcen
  • Faire und gerechte Aufteilung der aus der Nutzung genetischer Ressourcen gewonnenen Vorteile“

 | 14.07.2021

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Unsere schöne Welt – Photo by Ivana Cirkovic on Unsplash 

„Statt gedeckter Hausdächer eine grüne Dachlandschaft mit Gräsern, Sträuchern und Bäumen? Das geht, und es wird immer wichtiger. Denn die Städte leiden unter Hitze und schlechter Luft. Pflanzen  können hier Abhilfe schaffen. Ein Beispiel bietet die vor 21 Jahren in Darmstadt gebaute „Waldspirale“. Natur und Architektur gehören hier nach den Vorstellungen des Architekten und Künstlers Friedensreich Hundertwasser zusammen. Es durften nur Materialien verwendet werden, die sich organisch wieder abbauen lassen. Kompromisslos nachhaltig bereits vor 21 Jahren und heute aktuell wie nie, denn die Städte heizen sich in heißen Sommern immer mehr auf. Auch in Frankfurt setzt man inzwischen immer mehr auf Bepflanzungen.“ | 12.07.2021

„Drei von elf Metropolregionen in Deutschland sind Faire Metropolregionen: Frankfurt Rhein Main, Ruhr und Nürnberg. München bereitet sich aktuell darauf vor.  Faire Metropolregion zu sein bedeutet: Die Bevölkerung lebt hauptsächlich in  Fairtrade-Towns,  Produkte aus Fairem Handel werden nicht nur in Einkaufsläden angeboten, sondern z. B. auch in öffentlichen Einrichtungen oder Schulen, es finden regelmäßig öffentliche Veranstaltungen statt, die das Thema Fairer Handel auf die Tagesordnung rufen. Zivilgesellschaft, Kommunalverwaltungen, Nichtregierungsorganisationen, Kirchen, Medien und Vereine arbeiten hierbei eng zusammen und stoßen gemeinsam Projekte an. Auch die Zusammenarbeit der Metropolregionen ist Bestandteil der Arbeit.“  | 10.07.2021

„Mehr Hitzewellen, Überschwemmungen,  Hunger, Artensterben – Experten des Weltklimarats IPCC zeichnen ein düsteres Bild für den Fall, dass es nicht gelingt, die Erderwärmung einzudämmen: Sie sehen die Menschheit in Gefahr. Ein Verfehlen des 1,5-Grad-Ziels des Pariser Klimaabkommens hätte verheerende Folgen. Im Entwurf zu einem Bericht ist von „irreversiblen Auswirkungen auf Menschen und ökologische Systeme“ die Rede. Die Experten gehen davon aus, dass eine Erderwärmung um 2 Grad 420 Millionen Menschen zusätzlich dem Risiko von Hitzewellen aussetzt. Zudem wird bis zum Jahr 2050 ein Hungerrisiko für 8 bis 80 Millionen Menschen zusätzlich erwartet.“   | 08.07.2021

„Mit dem vom Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt herausgegebenen „Leitfaden für die nachhaltige Organisation von Veranstaltungen“ (2020) werden Empfehlungen gegeben, wie Veranstaltungen umweltgerecht, sozial verträglich und wirtschaftlich gestaltet werden können. Die im Leitfaden gegebenen Empfehlungen reichen von der Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr über die Auswahl umweltgerecht hergestellter Produkte bis zum Umweltmanagement von Hotels und Konferenzzentren. Neben Umweltaspekten werden auch soziale Belange, wie etwa Barrierefreiheit, berücksichtigt. Für die praktische Umsetzung stehen darüber hinaus digitale Checklisten zur Verfügung.“  | 07.07.2021

„Globales Wirtschaften ist komplex. Unternehmen jeder Größe stehen vor Herausforderungen, wenn es um die Umsetzung von menschenrechtlicher Sorgfalt, Umwelt- und Sozialstandards geht. Welche regulatorischen Entwicklungen sind für mein Unternehmen relevant? Und welche Menschenrechtsrisiken befinden sich entlang der Wertschöpfungskette? Wenn Sie Ihre Liefer- und Wertschöpfungsketten umweltschonend und sozialverträglich gestalten möchten, ist der Helpdesk Wirtschaft & Menschenrechte der richtige Ansprechpartner. Als kostenloses Unterstützungsangebot der Bundesregierung berät der Helpdesk Unternehmen jeder Größe zur Umsetzung menschenrechtlicher Sorgfaltsprozesse.“  | 05.07.2021

„Mit dem neuen Klimaschutzgesetz werden die Zielvorgaben für weniger CO2-Emissionen angehoben. Das Minderungsziel für 2030 steigt um 10 Prozentpunkte auf mind. 65%. Deutschland soll bis zum Ende des Jahrzehnts den Treibhausgas-Ausstoß um 65% gegenüber dem Jahr 1990 verringern. Das wirkt sich auch auf die Minderungsziele in den Sektoren Energie, Industrie, Verkehr, Gebäude und Landwirtschaft aus.“  | 04.07.2021

„Lebensretter werden Klimaretter: Das Projekt sensibilisiert die Beschäftigten im Gesundheitswesen für den nachhaltigen Umgang mit Energie und Ressourcen. Von der Arztpraxis über die Klinik bis hin zum Healthcare-Unternehmen – alle Einrichtungen des Gesundheitswesens können sich beteiligen. Beschäftigte des Gesundheitswesens werden dabei gemeinsam mit ihrem Arbeitgeber aktiv für den Klimaschutz. Der niedrigschwellig Ansatz zielt auf die Änderung des Nutzerverhaltens ab: Das online verfügbare Tool vermittelt, dass jeder Einzelne sich für das Klima einsetzen kann. Durch den spielerischen Ansatz des Online-Tools entsteht ein Wettbewerb, der  u.a. das Teambuilding fördert.“ | 03.07.2021

„Langjährige Nutella-Fans verzichten auf einmal auf ihre heißgeliebte Nuss-Nougat-Creme – nicht wegen der Kalorien, sondern aufgrund ihrer nicht vertretbaren Ökobilanz. Selbst Kaffeeliebhaber, für die alles vor dem ersten Nespresso am Morgen als Notwehr gilt, verpönen nun lautstark den Kapselmüll aus Aluminium. Eine schlechte Ökobilanz oder ein negativ wahrgenommenes Öko-Image kann Firmen in die Bredouille bringen. Welche Chancen für erhöhte Kundenbindung ergeben sich für Unternehmen, die Nachhaltigkeit richtig angehen? Studien nach zögern 58% der Konsument*innen beim Kauf, wenn sie Unternehmen als nicht nachhaltig wahrnehmen, 81% sind der festen Überzeugung, dass Unternehmen zur Verbesserung der Umwelt beitragen sollten.“ | 01.07.2021