Kurze News / Infos aus dem Bereich Unternehmensverantwortung, Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility, Gemeinwohl, Ethik und Werte

Inhalt sind dabei gemäß der triple bottom line die Bereiche Ökonomie, Ökologie, Soziales/ Gesellschaft bzw. gemäß der Sustainable Development Goals (SDG’s) die Bereiche people, planet, prosperity, peace, partnerships.

Was sich so tut – kurz und prägnant und zu weiterführenden Informationen der Verfasser/ Anbieter dieser Informationen verlinkt.

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Oktober 2021 News / Infos

„Ein heute geborenes Kind wird in seinem Leben aufgrund des Klimawandels im Schnitt viel mehr Extremwetter erleben als ein 1960 geborener Erdenbürger durchmachen muss. In seine Lebenszeit werden laut einer Prognose doppelt so viele Waldbrände, drei Mal so viele Überschwemmungen und Ernteausfälle, sieben Mal so viele Hitzewellen fallen – in einem Szenario, in dem die Länder ihre derzeitigen Strategien zur Reduzierung von Treibhausgasen beibehalten. Das geht aus einer Studie eines internationalen Wissenschaftlerteams hervor, die am Montag in der Fachzeitschrift «Science» veröffentlicht wurde. Das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen könne einen großen Unterschied machen. “  | 19.10.2021

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Unsere  schöne Welt – Photo by Daniel Zurnau on Unsplash 

„Inzwischen hat sich in der globalisierten Welt die Erkenntnis durchgesetzt, dass mit Energieeffizienz zugleich eine Kostenersparnis einhergeht. Und der Energieverbrauch in der Medienindustrie ist gigantisch.Nachhaltigkeit ist bereits in vielen anderen Industrien wie dem Fahrzeugbau oder der Energiewirtschaft ein zentrales Thema. Mit Green Film Shooting wird der Medienindustrie eine Plattform geboten, um sich weltweit über Ansätze für nachhaltiges Wirtschaften informieren zu können. Die inhaltliche Bandbreite reicht dabei von grün produzierten Kino- und Fernsehfilmen, Serien und Werbespots über Broadcast-Technologien, energieeffizienten Kinos und smartem IT-Management bis hin zur recyclebaren DVD-Verpackung ohne schädliche Lösungsmittel.“  | 18.10.2021

„Der Ökologische Fußabdruck, wie er von den Ökologischen Fußabdruck-Standards definiert wird, berechnet, wie viel biologisch produktive Fläche benötigt wird, um die Ressourcen für die menschliche Bevölkerung zu produzieren und deren Kohlendioxidemissionen zu absorbieren. Die Ergebnisse des Footprint-Rechners des Global Footprint Network stellen die Land- und Meeresfläche dar, die benötigt wird, um die Ressourcen bereitzustellen, die eine Person benötigt (Nahrung, Unterkunft usw.) und ihre Kohlendioxidemissionen zu absorbieren. Der Ökologische Fußabdruck wird in globalen Hektar ausgedrückt. Der Rechner liefert zwei Ergebnisse zum CO2-Fußabdruck: als Prozentsatz des gesamten ökologischen Fußabdrucks und als CO2-Emissionen in Tonnen p.a. | 17.10.2021

„Wir brauchen in Europa aussagekräftige, standardisierte Nachhaltigkeitsinformationen von Unternehmen. Nur mit mehr Transparenz kann der Finanzmarkt seine Hebelwirkung entfalten und den nötigen Beitrag zur Transformation der Wirtschaft leisten. Die von der Europäischen Kommission angestoßene Reform der CSR-Richtlinie muss genau das erreichen. Aktuell sind die Vorgaben über  Umweltthemen viel zu vage, die Berichtspflicht bildet die Realität in den Unternehmen nur lückenhaft ab. Es zeigen sich aber auch Beispiele guter Berichtspraxis. Dabei ist oft die Verantwortung für ⁠Nachhaltigkeit⁠ auf höchster Leitungsebene verankert.“  | 15.10.2021

„Die heutige Welt ist geprägt von umwelt-, gesellschafts- und wirtschaftspolitisch drängenden Themen. Um diesen zu begegnen, wurden 2015 mit der Agenda 2030 die Sustainable Development Goals (SDGs) von 193 UN-Mitgliedsstaaten unterzeichnet. Ein einzigartiger und bisher einmaliger Ansatz einer weltweiten Transformation in sozialer, ökonomischer und ökologischer Hinsicht. Die Ziele dieser Transformation sind dabei nicht nur auf den Globalen Süden, sondern auch auf den Globalen Norden ausgerichtet. Damit sind die Industriestaaten im Zuge eines zukunftsgerechten Wirtschafts- und Gesellschaftssystem ebenfalls zu Entwicklungsländern geworden.“  | 13.10.2021

Ob kleine, mittelständische oder große Unternehmen, Wirtschaftsverbände, Unternehmensnetzwerke und -plattformen: Jede in Deutschland tätige Wirtschaftsorganisation kann sich am internationalen Prozess beteiligen. Biodiversity commitments sind Selbstverpflichtungen für freiwilliges und über gesetzliche Anforderungen hinausgehendes Engangement für biologische Vielfalt. Beispiele können sein:

  • Einführung von naturbasierten Lösungen
  • branchenübergreifende Kooperationen
  • Synergien mit den UN Sustainable Development Goals (SDGs)
  • Projekte zu Schutz und Wiederherstellung von Ökosystemen | 12.10.2021

„Wer sich politisch für mehr Klimaschutz engagieren will, hat dazu in Deutschland zahlreiche Möglichkeiten – von der Bürgerinitiative bis zur Verbandsarbeit. In einer Demokratie („Volksherrschaft“) gibt es viele Möglichkeiten, wie sich Bürger:innen politisch beteiligen können. Dafür muss man nicht gleich Vollzeit-Politiker:in werden. Auch in der Freizeit gibt es einfache Möglichkeiten, sich für mehr Klimaschutz zu engagieren. Am meisten Einfluss können Bürger:innen auf die Kommunalpolitik nehmen, also die konkrete Situation in der eigenen Stadt und im Landkreis. Doch auch die Politik auf EU-Ebene kannst du mit beeinflussen und für strengere Klimaschutz-Maßnahmen in ganz Europa sorgen.“  | 10.10.2021

„Mitglieder der „Christians-For-Future“-Bewegung haben der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) einen Forderungskatalog übergeben, der sie zu mehr Einsatz für den Klimaschutz verpflichten soll. Der zwölf Punkte umfassende Appell der Umweltbewegung sieht unter anderem vor, dass sich die Kirchen „lauter in die Politik einmischen“ sowie selbst bis 2030 Klimaneutralität erreichen sollen. Daneben soll beispielsweise auf Geldanlagen aus Unternehmen verzichtet werden, die mit Öl, Gas und Kohle Umsatz erzielen. An mehr als 30 Orten in Deutschland wurden die Forderungen am 16. September 2021 an evangelische und katholische Kirchenleitungen übergeben.“ | 09.10.2021

„Wo steht mein Unternehmen in Sachen Energieverbrauch? Der Kurz.Energiecheck liefert mittelständischen Unternehmen eine erste Einschätzung in Sachen Energieverbrauch. Mit dem Kurz.Energiecheck kann der Energieverbrauch des eigenen Unternehmens mit Durchschnittswerten aus der entsprechenden Branche vergleichen. Somit ist der Check ein nützliches Instrument, um eine Energieberatung vorzubereiten. In der Auswahliste sind u.a. Hallenbäder, Krankenhäuser, Maschinenbau, Lebensmittelbranche, Druckereien, Textil- oder KFZ-Industrie zu finden.“ | 07.10.2021

„Sie sind überzeugt, dass wir einen radikalen Wandel brauchen, was unsere Arbeitsweise angeht, egal ob als öffentliche oder private, große oder kleine Organisation? Erfahren Sie, wie Unternehmen mithilfe von EMAS eine nachhaltige Zukunft schaffen und gleichzeitig positive und effektive Veränderungen bewirken. Gewinner*innen der renommierten EMAS-Awards stellen ihren Weg mit EMAS hin zu anspruchsvollem Umweltschutz und Nachhaltigkeit im eigenen Betrieb vor. Best Practice Beispiele von Neumarkter Lammsbräu, Glöckner Natursteine, Strabag, Hauptkläranlage ebswien, UPM, Bernhard-AV, Schmitz Digital Printing, Flanders Environment Agency und Hafen von Barcelona.“ | 05.10.2021

„Das ecocockpit ist die kostenfreie Lösung zur Ermittlung des CO2-Fußabdruckes. Erstellen Sie mit dem ecocockpit in wenigen Schritten die CO2-Bilanz ihres Unternehmens (CCF) und Ihrer Produkte (PCF). Identifizieren Sie unkompliziert und praxisnah Ihre CO2-Treiber im Unternehmen und leiten Sie Maßnahmen zur Reduzierung ab. Die Effizienz-Agentur NRW bietet mit dem ecocockpit eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Treibhausgas-Bilanzierung und -reduzierung. Das Angebot besteht aus dem Bilanzierungsrechner, Schulungen und Vorträgen sowie der kostenfreien Erstberatung vor Ort für Unternehmen in NRW, ist aber auch in anderen Bundesländern kostenfrei nutzbar.“  | 04.10.2021

„Der Klimawandel ist in vollem Gange. Auch in Deutschland sind die Auswirkungen mehr und mehr spürbar. Was aber bedeutet der Klimawandel auf regionaler Ebene? Welche Veränderungen werden derzeit beobachtet und was sagen die Zukunftsszenarien bis zum Ende des 21. Jahrhunderts? GERICS hat jetzt für alle 401 deutschen Landkreise, Kreise, Regionalkreise und kreisfreien Städte einen Klimaausblick veröffentlicht. Jeder Bericht fasst die Ergebnisse für Klimakenngrößen wie z.B. Temperatur, Hitzetage, Trockentage oder Starkregentage auf wenigen Seiten zusammen. Die Ergebnisse zeigen  Szenarien mit viel Klimaschutz, mit mäßigem Klimaschutz und ohne wirksamen Klimaschutz.“  | 02.10.2021

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Unsere schöne Welt – Photo by Eric Gerhardy on Unsplash

„Der Rat für nachhaltige Entwicklung und die Wissenschaftsakademie Leopoldina sprechen sich für deutliche Preise auf Emissionen aus. Das sei das Leitinstrument für Klimaschutz, neben Fördermitteln – und Verboten. Die Arbeit an einer Studie dazu dauerte mehrere Monate. Doch ihre Veröffentlichung scheint zu kaum einem besseren Zeitpunkt zu kommen. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Rat für Nachhaltige Entwicklung legten im virtuellen Rahmen ihre Stellungnahme zum Erreichen der Klimaneutralität in Deutschland vor. Das 48-seitige Werk soll zur Versachlichung einer immer heftiger geführten Debatte über die Kosten des Klimaschutzes dienen, die sich derzeit vor allem um die Erhöhung des Benzinpreises dreht.“ | 01.10.2021